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Dämmerungs-Einbrüche

So schützen Sie sich

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veröffentlicht: 10.11.2017

Inhalt

Video

Videoüberwachung hat in den vergangenen Jahren einen Boom erlebt. Inwieweit eine Videoanlage zum Schutz des Eigentums eine sinnvolle Ergänzung zur mechanischen Sicherung ist, hängt vom Einzelfall ab. Im Geschäftsbereich kann sie auf jeden Fall ein wirksamer Schutz sein, auch vor Überfällen. Sicherheitsexperten raten vor handgestrickten Lösungen aus dem Bastelmarkt ab. Auch hier sind Experten die richtigen Ansprechpartner für Konzeption und Einbau. 

Datenschutz beachten

Speziell beim Thema Video ist die Gesetzeslage kompliziert. Eine Privatperson kann hier rasch in Teufels Küche kommen. Grundsätzlich brauchen Videoanlagen mit Datenaufzeichnung eine Genehmigung der Datenschutzbehörde. Außerdem ist es strikt verboten, öffentlichen Grund zu erfassen. Ausgenommen ist ein schmaler Streifen des Gehsteigs entlang der Hausmauer. Jede Videokamera muss deutlich gekennzeichnet sein –Nichtbeachtung kann bis zu 10.000 Euro Strafe kosten.

Tipps

Vorbeugung. Auch die teuersten und raffiniertesten Schutzvorrichtungen müssen durch vorbeugendes Verhalten unterstützt werden, ansonsten nützen sie nichts. 
Fenster schließen. Zum Lüften geöffnete oder gekippte Fenster in einem verwaisten Haus wirken geradezu wie eine Einladung für Einbrecher. 
Türen absperren. Türen sollten die Bewohner nicht nur zuklappen, sondern wirklich absperren. 
Aufstiegshilfen wegräumen. Lassen Sie keine Leitern im Garten liegen. 
Anlage einschalten. Eine Alarmanlage muss natürlich wirklich „scharf“ sein. 
Gute Nachbarschaft. Und verständigen Sie sich mit Ihren Nachbarn, dass Sie gegenseitig ein wachsames Auge auf Ihr Eigenheim haben.

Kriminalpolizeilicher Beratungsdienst

Kompetente Beratung durch erfahrene Profis bietet der Kriminalpolizeiliche Beratungsdienst, den es in allen Bundesländern gibt. Einen guten Überblick ermöglicht das Kriminalpolizeiliche Beratungszentrum (mit Schauraum).

Andreasgasse 4, 1070 Wien
Montag bis Freitag 10.00 bis 18.00 Uhr, jeden 1. Samstag
im Monat 10.00 bis 16.00 Uhr geöffnet
Tel. 01 31310-44938
 

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Kommentare

  • Bürger werden vom Staat allein gelassen bzw. es wird die Verantwortung abgewälzt
    von gerhard56 am 10.11.2017 um 16:45
    Der Staat hat kriminellen Elementen Tür und Tor geöffnet, will aber die Verantwortung für die Sicherheit auf den Staatsbürger abwälzen. Wenn der Staat der Meinung ist, das Grenzschutz etwas ist, was wir nicht brauchen, dann sollte der Staat die Kosten für die Sicherheit von Wohnungen und Häusern übernehmen. Diese Problematik ist ja erst evident geworden, nachdem der Staat bzw. die EU beschlossen hat, dass Grenzschutz zwar versprochen aber nicht eingehalten werden muss. Vor dieser Grenzöffnung ab es diese Problmatik ja kaum.