Deckelöffner im Kurztest

Praktische Küchenhelfer

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veröffentlicht: 30.11.2017

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Kaum jemand, der dieses Problem nicht kennt: Der Frühstückstisch ist schön gedeckt. Lediglich das Marmeladeglas soll noch geöffnet werden. Ärgerlich, Drehverschlüsse sind mitunter schwer aufzubekommen. Schaffen Deckelöffner Abhilfe?

Drei Systeme

Die Hände rutschen ab oder schmerzen sogar beim Bemühen möglichst fest am Deckel zu drehen. Trotzdem klemmt der Verschluss und rührt sich kein bisschen. Ob Deckelöffner helfen, haben wir uns anhand eines Kurztests von vier Produkten angeschaut.

Im Geschirrfachhandel haben wir drei Arten von Deckelöffnern gefunden:

•    Öffner, die das Vakuum lösen, sogenannte Kapselheber
•    Deckelöffner mit flexibler Schlaufe, die sich der Deckelgröße anpasst. Der Griff wirkt beim Drehen als Hebel.
•    Produkte mit mehreren Öffnungen aus rutschfestem Kunststoff, in die verschiedene Deckelgrößen hineinpassen. Der Haltegriff fixiert den Deckel und wirkt beim Drehen als Hebel. 

Brix: einfachste Handhabung

Am einfachsten funktioniert der Brix, JARKEY Deckelöffner (5,90 Euro). Er hat im Test am besten überzeugt. Das Brix Jarkey Deckelöffner: eignet sich am besten; Bild: Alice Thörisch/VKI in vielen Farben erhältliche Produkt ähnelt einem Flaschenöffner. Der Nutzer setzt das Gerät an den Deckelrand und hebt den Deckel leicht an bis das Vakuum aus dem Glas entweicht. Dieser Vorgang ist möglicherweise an mehreren Stellen des Deckels zu wiederholen, bevor sich der Deckel in der Mitte anhebt und sich leicht aufdrehen lässt.

Fazit: Der Brix-Öffner ist in der Handhabung am einfachsten. Problemlos bekommt er Deckel unterschiedlichster Größen auf. Fehlt die Kraft in den Händen eignet sich Brix am besten. Mit nur einer Hand lässt sich der Öffner allerdings nicht bedienen, außer es gelingt, das Glas entsprechend zu fixieren. Die Verletzungsgefahr ist gering, da fast alle Teile abgerundet sind. Praktisch: Dieses Produkt lässt sich platzsparend in der Küche verstauen. Und die Reinigung ist einfach. 

Einziger Nachteil: Mit Deckel mit breitem Rand kommt dieser Öffner nicht zurecht. Und obwohl er wie ein Flaschenöffner aussieht, eignet er sich nicht zum Öffnen derselben. 

Zyliss Strongboy: mit etwas Übung gut verwendbar

Ebenfalls kurz getestet: Zyliss Strongboy2 (gesehen um 16,95 Euro). Das Gerät verfügt über ein verstellbares Zyliss Strongboy2: eignet sich auf für Gläser mit großem Durchmesser; Bild: Alice Thörisch/VKI Kunststoffband, das sich durch Drehen des Griffs an verschiedene Verschluss-Größen anpasst. Der lange ergonomische Kunststoffgriff liegt gut in der Hand und fungiert beim Drehen auch als Hebel. Nach dem Aufdrehen des Deckels die Schlinge wieder öffnen, vom Glas nehmen und zurückdrehen. 

Fazit: Mit etwas Übung klappt das Aufschrauben gut. Das Produkt öffnet die meisten Drehverschlüsse, auch von Flaschen, ebenso wie Deckel mit großem Durchmesser, beispielsweise von Kompottgläsern. Bei einem breiten Deckel kann die Schlinge verrutschen, weil sie nicht den kompletten Deckelrand bedeckt .

Wer bereits Probleme bzw. Schmerzen in den Händen hat, könnte die Drehbewegung zum Ausfahren bzw. Einholen der Schlaufe als unangenehm empfinden. Aufpassen bei Kindern. Möglicherweise kommen sie auf die Idee, das Kunststoffband um Hand oder Fuß zu ziehen und festzuzurren.


Hier das Video zum Kurztest:

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