KONSUMENT.AT - Espressomaschinen - Optimaler Kaffeegenuss

Espressomaschinen

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KONSUMENT 12/2012 veröffentlicht: 23.11.2012

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Optimaler Kaffeegenuss

Die Kaffeemaschine ist das eine, doch um zum individuell optimalen Kaffeegenuss zu kommen, lohnt es sich für Connaisseurs, mit Kaffeesorten und Maschineneinstellungen zu experimentieren. Beim Test wurde der Kaffee mit der Sorte Espresso Caffé in grani des Triestiner Herstellers Illy gebrüht, also zu 100 Prozent aus Arabica-Bohnen, aber vielleicht munden Ihnen andere Sorten und Röstungen besser.

Stärke und Säuregehalt einstellbar

Abstand halten sollten Sie allerdings bei Mischungen, die explizit für Filtermaschinen bestimmt sind. Diese sind kürzer und heller geröstet, bilden keine schöne Crema und der hohe Säuregehalt lässt kein Italo-Feeling aufkommen. Mögen Sie den Espresso eher stark oder mild? Kein Problem, denn an jeder Maschine lassen sich Mahlgrad sowie Kaffee- und Wassermenge einstellen. Ebenfalls geschmacksbestimmend ist die Wassertemperatur, mit der aufgebrüht wird. Diese kann allerdings nicht bei allen Vollautomaten variiert werden. Last but not least ist die Wasserhärte ein Kriterium, sowohl was die Qualität des Espressos als auch was die Langlebigkeit der Maschine angeht. Vielen Geräten liegt deshalb ein Filter bei, der die Wasserhärte auf neun bis zehn Grad deutscher Härte reduziert.

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Wertung: 3 von 5 Sternen
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Kommentare

  • Testreport Vollautomaten
    von msi68 am 18.12.2012 um 11:48
    Ich bin sehr erstaunt, dass eine Maschine Testsieger wird bei die Brühgruppe nicht herausnehmbar ist (Schimmelbildung, Hygiene!) und lediglich mit einer chemischen Keule (Tablette) zu reinigen ist. Siehe auch den Testbericht von RTL (http://www.youtube.com/watch?v=W0eceF4OA50)
  • schimmel
    von raika am 03.12.2012 um 11:04
    Die 3 Artikel sind sehr interessant. Leider habe ich zunehmend das Gefühl mit jedem Kaffee auch Schimmel zu mir zu nehmen. Ob nun die Brühgruppe fix installiert oder herausnehmbar ist, ich denke das diese Schimmel Problematik langfristig Allergien und Krankheitsbilder - zumindest begünstigen - wenn auch nicht unbedingt auslösen können. Wie schon von einigen erwähnt, eine "100%ige Reinigung" gestaltet sich trotz akribischer Genauigkeit ohne das Gerät zu zerlegen äußerst schwierig bis unmöglich. Mir fällt jedenfalls auf, das ich - trotz genauer Reinigung - bei meiner Saeco Incanto Sirius Touch (gekauft 12/2005) einen deutlichen Qualitätsverlust bemerke. Vermutlich stecken irgendwo ranzige und schimmlige Teilchen fest ... ein Wechsel erforderlich? (Gerät kostete damals schon 900 EUR). Oder gibt es zuverlässige Reinigungsmethoden (angefangen beim Bohnenbehälter, Brühgruppe, Schläuche, ...)? Danke für Eure Tips!