KONSUMENT.AT - Fertigrasen - Schattenstandorte

Fertigrasen

Sattes Grün zu stolzen Preisen

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Konsument 5/2009 veröffentlicht: 30.04.2009

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Schattenstandorte

An vielen Standorten fehlen für einen normalen Gebrauchsrasen die ausreichenden Lichtverhältnisse. Auch holen oft die benachbarten Pflanzen wie etwa Bäume die Nährstoffe und das Wasser aus dem Boden. An schattigen Standorten entwickelt sich daher meist nur eine lockere Rasennarbe. Spezielle „Schattenrasen-Mischungen“ sollten zumindest einige spezielle Rasenarten enthalten, beispielsweise die Gräser Deschampsia cespitosa (Rasenschmiele), Poa supina (Lägerrispengras) oder Poa nemoralis (Hainrispe).

An sehr schattigen Stellen werden sich auch diese Gräser nur spärlich entwickeln. An solchen Standorten sind Bodendecker einer überlegenswerte Alternative, etwa der Japanische Ysander (Pachysandra), Immergrün, Efeu, aber auch Formen des Spindelstrauchs. Ebenso können bodendeckende blühende Pflanzen ein Rasenersatz sein, z.B. Goldnessel oder Storchschnabel. Der Nachteil ist, dass Schnecken Bodendecker tagsüber als Unterstand lieben. Als Alternativen gelten Johanniskraut-Arten und die Schwanz-Haselwurz. Durch ätherische Öle und Ingwergeruch habe sie eine abschreckende Wirkung auf Schnecken.

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