KONSUMENT.AT - Geschirrspültabs - Zusammenfassung

Geschirrspültabs

7, 8, 9, 10 ... alles eins!

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Konsument 2/2008 veröffentlicht: 16.01.2008

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Geschirrspültabs: Kompetent mit "Konsument"

  • Teure Testsieger.  Sowohl in der Gruppe der Multi- als auch der Mono-Tabs sind teure Markenprodukte (Somat 7, Calgonit Powerball Classic) die besten. Preisgünstiger und ebenfalls gut sind z.B. die Multi-Tabs Azor 6 in 1 (Plus) und die Mono-Tabs Denk mit (dm).
  • Qualitativ aufgeholt.  Multi-Tabs sind verglichen mit den zuletzt getesteten 3-in-1-Kombi-Tabs besser geworden. Beim Klarspülen sind die Prüfergebnisse allerdings nach wie vor nicht überzeugend (Somat 7 und Plus Azor 6 in 1 ausgenommen).
  • Möglichst kurz lagern.  Tabs verlieren teilweise ihre Reinigungskraft, wenn sie zu lange gelagert werden. Vor allem die darin enthaltenen Enzyme (chemische Verbindungen, die bewirken, dass sich andere Verbindungen – wie etwa Stärke – besser aufspalten) bauen sich mit der Zeit ab.
  • Gerätefunktionen nutzen.  Angetrocknete Speisereste sind hartnäckig. Geschirr, das bereits länger der Reinigung harrt, daher besser vorspülen. Gläser wiederum können durch längeren Kontakt mit heißem Wasser Schaden nehmen. Besser separat und mit Schongang waschen. Von Zeit zu Zeit Maschinenreiniger verwenden.

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Kommentare

  • Ich setze auf Reinigungspulver
    von Mag Zirnig am 29.01.2010 um 02:03
    Wenn ich lese, dass sich die Claro 7 in 1 - Reinigungstabs früher oder später in eine bröselige Masse verwandeln, dann fühle ich mich bei der Verwendung von Reinigungspulver bestätigt. Erstens ist es umweltfreundlicher, denn beim Pulver fällt der Müll der Einzelverpackungen weg, bei wenig verschmutztem Geschirr oder kleineren Geräten kann man geringer dosieren und mit dem bedarfsabhängigen Einsatz getrennter Spülmittel-Komponenten werden die Abwässer vor Chemikalien verschont, die nicht immer und überall gebraucht werden (z.B: Salz, Glasschutz). Zweitens ist es zeitsparender, wenn ich das Pulver - das ich in eine leere Flüssigwaschmittel-Flasche gefüllt habe - nur einzugießen brauche anstatt mit Verpackungen herumzufummeln. Drittens spare ich wegen des geringeren Preises und der individuellen Dosierung auch Geld, und viertens wirkt sich die phasenweise und damit bessere Reinigungswirkung der gepressten Blöcke oft nur in der Theorie bzw. im Testlabor aus: Bei längerer Lagerung geht dieser Vorteil verloren, bei weichem Wasser ist das enthaltene Regeneriersalz überflüssig, beim Normalgeschirr erübrigt sich der Glasschutz - denn empfindliche Gläser sollte man getrennt spülen - und manchmal bleiben die Blöcke unaufgelöst im Reinigerfach kleben und machen einen zusätzlichen Spülgang notwendig, was mir bei Pulver noch nie passiert ist. Ich habe mich jedenfalls – bei sehr weichem Wasser in Transdanubien – noch nie über eine mangelnde Reinigungskraft oder Geschirrschonung meines SOMAT-Pulvers beklagen müssen. Bei der Überlegung, ob es Multifunktionstabs sein müssen, sollte man also nach Rahmenbedingungen und Einsatzzweck differenzieren, was die Produktwerbung natürlich zu verhindern sucht. Zur Schonung von Umwelt und Geldbörse erspare ich mir das Vorspülen von normal verschmutztem Geschirr, indem ich die Spülmaschine, wenn sie erst am nächsten oder übernächsten Tag voll wird, jedes Mal fest verschließe, sodass die Speisereste gar nicht erst antrocknen. Zu einer kurzen Geruchsbelästigung beim Öffnen kommt es nur selten, im Hochsommer verzichte ich allerdings darauf. Zur Schonung von empfindlichem Geschirr beende ich das Programm noch während der Trocknungsphase und lasse den heißen Dampf entweichen.