KONSUMENT.AT - Handmixer - Maximal drei Minuten

Handmixer

Der Mörder ist meistens der Germteig

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KONSUMENT 5/2012 veröffentlicht: 26.04.2012, aktualisiert: 28.06.2012

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Maximal drei Minuten

Diese zwei Beispiele zeigen: Gibt es bei Ihnen öfter Buchteln und dergleichen, sollten Sie in der Tabelle unbedingt einen Mixer mit guter oder sehr guter Belastbarkeit auswählen. Trotzdem sollten Sie auch bei diesen Modellen den Teig nicht länger als drei Minuten rühren, egal welche Betriebszeiten die Anbieter nennen. Außerdem: abschalten, sobald sich der Mixer abmüht und heiß wird. Erst nach dem Auskühlen wieder einschalten. Sonst riskieren Sie das plötzliche Ende Ihres Handrührers.

Kommt das Gerät hauptsächlich für Schlagobers, Eischnee, Rührteig und das Aufschäumen von Milch zum Einsatz, können Sie sich am Preis orientieren. Denn bei diesen unter dem Prüfpunkt "Funktionen" zusammengefassten Anforderungen liegen die Mixer eng beieinander.

Drehschüssel nicht überzeugend

Nicht überzeugen konnten die Modelle mit Drehschüssel. Schwachpunkt ist meist die Kraftübertragung vom Mixer zur Schüssel. Die Zahnräder aus Kunststoff verschleißen, irgendwann greift der Antrieb nicht mehr. ­Eine Küchenmaschine können diese Geräte nach wie vor nicht ersetzen.

Testsieger

Testsieger nach Punkten ist der Handrührer von Krups um 70 Euro. Gestaltet im klassischen Kastendesign, ist er mit rund 1,2 Kilo zwar schwer, liegt aber gut in der Hand. Bei den Knethaken muss man nicht lange rätseln, wie man sie richtig einsteckt, denn sie sind eindeutig gekennzeichnet. Schade, dass das Netzkabel mit einem Meter sehr kurz und der Aktionsradius somit recht klein ist. Aber ­dieses Problem lässt sich mit einem Verlän­gerungskabel einfach lösen.

Um die Hälfte billiger, doch fast genauso gut ist das Modell von Siemens und das baugleiche Modell von Bosch mit erstaunlich geringem Gewicht.

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