Hundefutter

Kaum Grund zum Knurren

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Konsument 2/1999 veröffentlicht: 01.02.1999

Inhalt

Einen Hund füttert man nur einmal am Tag.

Falsch. Zwei Mahlzeiten – am besten morgens und abends – tun dem erwachsenen Hund besser, Jungtiere müssen noch öfter gefüttert werden. Große Hunde sollen – wegen der relativ großen Nahrungsmenge, die sie benötigen – auf alle Fälle zweimal täglich gefüttert werden. Ist die bei einer Mahlzeit aufgenommen Menge nämlich zu groß, kann es zu einer lebensgefährlichen Magendrehung (siehe oben) kommen.

Einmal pro Woche sollte der Hund einen Fasttag einlegen.

Falsch. Der Stammvater des Hundes, der Wolf, hatte zwar nicht täglich Jagdglück, doch für unsere Haushunde ist eine mäßige und regelmäßige Nahrungszufuhr am gesündesten. Ein Fasttag bringt nur den Stoffwechsel aus dem Gleichgewicht.

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