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Hundefutter

Kaum Grund zum Knurren

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Konsument 2/1999 veröffentlicht: 01.02.1999

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Mengenempfehlung nicht immer richtig

Ob man eher feucht oder trocken füttert, ist dagegen Geschmackssache. Bei der Trockenfütterung braucht der Hund selbstverständlich mehr Trinkwasser, man kann das Trockenfutter auch vor der Fütterung einweichen. Auch die „Häufchen“ sind voluminöser, weil dieses Futter herstellungsbedingt mehr Ballststoffe enthält. Dafür erspart man sich das Auswaschen von Dosen beziehungsweise Schalen.

Wir haben aber auch die Fütterungsempfehlungen auf unseren Testprodukten aufmerksam gelesen und dabei bei fünf Produkten – dem Trockenfutter von Chappi, den Dosenfutterprodukten von Schlecker AS und Rufus, sowie bei den Feuchtfuttern in Schalen von Cesar, Chappi und Quality Line – Ungenauigkeiten festgestellt. Wobei die Fütterungsempfehlungen ohnehin nur Richtwerte sein können. Wieviel ein Hund pro Tag futtern muß, hängt nämlich nicht nur von der Rasse – ein Windhund ist nun einmal schlanker als ein Bernhardiner – und Größe des Tieres ab, sondern vor allem auch von seinem Energiebedarf: Ein ruhiger, phlegmatischer Hund, der auch beim Spaziergang nur gemächlich vor sich hin trottet, braucht weniger Futter als ein agiler „Dauerläufer“. Kleine Hunde brauchen im übrigen aufgerechnet auf ihr Körpergewicht mehr Futter als große. Trotz ihrer geringeren Körpermasse ist ihre Oberfläche und damit auch ihre Wärmeabstrahlung relativ groß; entsprechend viel Energie muß daher ersetzt werden.