KONSUMENT.AT - Installateure: Toilettenspülung rinnt - Die kostengünstigen Handwerker

Installateure: Toilettenspülung rinnt

Nicht ganz dicht

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KONSUMENT 2/2014 veröffentlicht: 30.01.2014

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Ein Gebrechen, viele Tarife

Bei einem Drittel der getesteten Installateure gab es kaum etwas zu meckern. Sie führten die Reparatur schnell und vergleichsweise kostengünstig durch. Absolut top war die Firma Alfred Peböck aus dem 17. Wiener ­Gemeindebezirk. Kaum hatten wir dort angerufen, kamen auch schon zwei Monteure ins Haus. Gerade einmal 5 Minuten dauerte es, bis das Problem erkannt und die kaputte Dichtung getauscht war. Ebenso erfreulich wie die Ruckzuck-Behebung des Schadens war dann auch die Rechnung über 38,28 Euro. So flott und gleichzeitig so preiswert war sonst niemand!

Am günstigsten bei der GM-Installations GesmbH

Vier weitere Unternehmen waren ebenfalls gut unterwegs. Hier mussten wir jedoch schon mehr Geld für genau dieselbe Repa­ratur hinlegen. Am günstigsten kamen wir noch bei der GM-Installations GesmbH weg, die fast so schnell arbeitete wie der Test­sieger und uns 45 Euro verrechnete. Glück hatten wir auch bei der Danube – Installationen & Immobilienverwertung GmbH. Bei der Terminvereinbarung wurde seitens der Firma allerdings nicht nach der Marke des Spül­kastens gefragt.

Kostenpauschale

Vor Ort hatte der Hand­werker keine passende Dichtung dabei und musste nochmals wegfahren. Das ergab im Endeffekt eine Reparaturzeit von 40 Minuten. Da dieser Betrieb den Dichtungstausch aber über eine Pauschale abrechnete, blieb es bei den vorab genannten und auf einer provisorischen Aufstellung vermerkten 50 Euro. Kleine Anekdote am Rande: Als wir ­einige Zeit später die offizielle Rechnung ­abholten, waren darauf nur 48 Euro ausgewiesen. Die 2 offensichtlich zu viel bezahlten Euro sahen wir trotzdem nicht wieder.

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Wertung: 4 von 5 Sternen
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Kommentare

  • Ich verstehe das Gejammere der Installateure nicht - die Wirklichkeit ist arg und oft ärger ...
    von good vibrations am 26.03.2014 um 08:29
    z.B. bei Gasthermen: eine Gastherme einer Bekannten machte unübliche Geräusche und dann heizte sie nicht mehr. Zwei Fachleute nahmen den Deckel ab, klopften mit dem Schraubenzieher etwas herum und sagten dann: die ist eigentlich schon alt, rund zehn Jahre, da sollte man eine neue geben. Der dritte fragte nach den Symtomen, ließ Luft durch ein Ventil ab (die Heizkörper hab ich vorher selbst entlüftet) ... und die Therme läuft seit zwei Saisonen problemlos!
  • Äpfel mit Birnen
    von REDAKTION am 26.02.2014 um 14:31
    Wir verstehen Ihre Kritik und Ihr Anliegen. Allerdings müssen wir nochmals betonen: Die Aufgabenstellung bei unserem Test war für jeden Installateur gleich: Ein Spülkasten mit einem Geberit Innenleben rinnt. Die Ursache ist eine schadhafte Dichtung. Die Fehlerursache wurde von allen Handwerkern erkannt. Mehr als zwei Drittel behoben den Fehler, indem sie die Dichtung austauschten, womit das Problem erledigt war. Dass nicht jeder Handwerker für die Reparatur eines rinnenden Spülkastens gleich viel verlangt, versteht jeder Kunde. Bei einer Differenz von 170 Euro, wie in unserem Fall zwischen Testsieger und Testverlierer, wird es allerdings schwierig, im Sinne des Konsumenten ein „gutes“ Testurteil zu vergeben. Ihr KONSUMENT-Team
  • Ein Test der Äpfel mit Birnen vergleicht!
    von Heinzl am 24.02.2014 um 19:59
    Ich bin mir nicht sicher, ob meine konstruktive Kritik richtig verstanden wurde.... Auf Seite 43 des Konsument Magazins 2/2014 ist in der Abbildung rechts oben, eine Heberglocke (Nr.3) für eine Betätigungsvorrichtung-Mittig abgebildet- diese hat eine gänzlich andere Mechanik und ist branchenintern als fehleranfällig bekannt! Ich verstehe nicht, warum Sie nicht nach dem Gleichheitsgrundsatz vorgegangen sind- jedem Installateur den gleichen Spülkasten mit dem gleichen Innenleben- es tut mir leid, aber das ist UNSERIÖS- ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass ein Test auf unfairer Basis veröffentlicht wir und damit ein Unternehmen öffentlich an den Pranger gestellt wird! Ich bin als langjähriger Abonnent und Leser enttäuscht, weil ich dachte so etwas wird durch internes Qualitätsmanagement ausgeschlossen- schließlich ist das Handwerksgewerbe einer der größten Arbeitgeber und Lehrlingsausbildner! In wirtschaftlich schlechten Zeiten richten Sie damit ein Unternehmen zugrunde, wenn Kunden den Namen des Installateurs in Ihrem Magazin lesen! MfG Ing. H. Mutzek
  • Nicht überzeugt
    von REDAKTION am 24.02.2014 um 16:10
    Die Aufgabenstellung in unserem Test war für jeden Installateur dieselbe: Der Tausch einer schadhaften Dichtung. Von den drei Handwerkern, die den Grohe Spülkasten mit Geberit-Innenleben reparieren mussten, schafften zwei die Aufgabe problemlos. Die ESV Gas Wasser Heizung GmbH erneuerte die kaputte Dichtung nicht nur flott, sondern auch um preisgünstige 48,60 Euro. Dieser Betrieb gehört damit zu den Besten im Test. Auch der Installateur in Hetzendorf bewältigte die Aufgabenstellung mühelos, wenn auch zu einem bereits höheren Preis von 75,20 Euro. Unser Testverlierer behauptete auf Rückfrage, ein Tausch der Dichtung wäre unmöglich, was durch zwei andere Installateure eindrucksvoll widerlegt wurde. Statt dessen baute er ein komplett neues Innenleben ein, was nicht nur entsprechende Materialkosten, sondern auch mehr Zeit in Anspruch nahm. Für diese unnötige Reparatur wurden dem Kunden dann auch noch über 200 Euro in Rechnung gestellt. Ihr KONSUMENT-Team
  • Dieser Test hat nicht überzeugt!
    von Heinzl am 22.02.2014 um 16:52
    Als treuer Konsument-Leser aber auch Handwerker vom Fach, hat mich die fachlich unseriöse Testmethode sehr irritiert! Als normaler Kunde, könnte ich nur den Angaben im Artikel vertrauen, doch als erfahrener Installateur ergibt sich ein anderes Bild: Hier wurden unterschiedliche Produkte zum Testzweck verwendet- denn einen GROHE-Spülkasten mit komplett anderem Innenleben nur einem Installateur vorzusetzen ist einfach unfair. Die Note "Nicht Genügend" möchte ich da nicht mehr kommentieren- denn der Grundsatz muss lauten "gleiche Aufgabe für jeden Handwerker", das ist hier nicht passiert! Ich möchte daher in diesem Fall auch ein Testurteil als Fachmann abgeben- "Nicht Genügend" und Aufklärung in der nächsten Ausgabe: Denn nun kommt die Pointe " die gewählte Hebergarnitur im GROHE -Spülkasten ist in Fachkreisen als anfällig bekannt- wenn der keramische Deckel nur geringe Verarbeitungsmängel hat und solche sind hinreichend bekannt- dann bist du als Monteur Vorort ein armer Hund! Vorher hat es gerade noch funktioniert, dann bewegst du den Deckel und die Drückergarnitur und schon hast du das Problem ausgelöst, obwohl du nichts falsch gemacht hast! Da ich den gleichen Spülkasten zu Hause habe, kenne ich die Problematik im Detail und habe auch schon in Garantie einen komplett neuen Spülkasten bekommen :-) Aber jetzt ehrlich, aus der Sicht des Monteurs und der befassten Firma ist die Thematik schwierig zu argumentieren- bevor ich beim Kunden wie ein Depp da stehe- tausche ich das Ding halt aus! Abschließend kann ich nur wiederholen- der Test war nicht korrekt- man kann nicht bei ein und dem selben Test Äpfel mit Birnen vermischen, das geht gar nicht! MfG Ing. H. Mutzek