KONSUMENT.AT - Knoblauch: schälen, schneiden, shaken - Silikonrolle erledigt das Schälen

Knoblauch: schälen, schneiden, shaken

Nützliche Helfer, einfache Handhabung

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KONSUMENT 12/2014 veröffentlicht: 24.09.2014, aktualisiert: 20.11.2014

Inhalt

Silikonrolle: Knoblauchschäler für größere Mengen

Neben den Zerkleinerungsgeräten durchlief auch ein Knoblauchschäler der Marke zak!, im Fachhandel zu 3, 50 Euro gekauft, unser Kurztestprogramm. Es handelt sich dabei um eine Silikonrolle mit gezackten Rändern, die folgendermaßen funktioniert: Die ungeschälte Knoblauchzehe in den Schäler legen und mit etwas Druck auf einer festen Unterlage hin und her rollen bis ein knirschendes Geräusch zu hören ist. Der geschälte Knoblauch fällt aus der Silikonrolle heraus. Damit sich die Schale gut vom Knoblauch löst eventuell vor dem Rollen das harte Ende der Zehe abschneiden. Die Rolle lässt sich einfach unter fließendem Wasser oder im Geschirrspüler reinigen. Aufgrund des Materials Silikon ist die Verletzungsgefahr mit diesem Gerät sehr gering.

Kleines Manko bei der Gebrauchsanleitung: Die Beschreibung ist außen in weißer Schrift auf durchsichtiger Kunststoffverpackung aufgedruckt und nur lesbar solange sich das Gerät in der Verpackung befindet. 

Knoblauchschäler zak! Bild: U. Romstorfer/VKI  Knoblauchschäler von zak! Das Gerät auf einer
festen Unterlage hin und her rollen.
Bilder: U. Romstorfer/VKI
Knoblauchschäler zak! Bild: U. Romstorfer/VKI  Der geschälte Knoblauch fällt aus der Silikonrolle
heraus.
Knoblauchschäler zak! Bild: U. Romstorfer/VKI  Lohnt nur beim Bearbeiten größerer Mengen.

 

Fazit: Der Einsatz eines Knoblauchschälers lohnt nur beim Bearbeiten von größeren Mengen. Wer höchstens die eine oder andere Zehe schälen will, erledigt das genauso schnell mit dem Messer. Auch in diesem Fall ist der scheinbare Vorteil, dass die Finger knoblauchfrei bleiben nicht gegeben. Falls nach dem Rollen noch Schale am Fruchtfleisch haftet, was beim Kurztest vorgekommen ist, muss der Koch doch Hand anlegen.

Alles in allem handelt es sich bei den drei Produkten um Nice-to-Haves, die bei der Küchenarbeit durchaus nützliche Dienste leisten. Trotzdem: Schälen und Hacken funktioniert auch mit einem herkömmlichen scharfen Messer gut.

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