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Komposthäcksler

Lautstarke Konkurrenz

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Konsument 9/1999 veröffentlicht: 01.09.1999

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Die Qualitätsunterschiede sind also gering. Wichtiger ist, für welches System Sie sich entscheiden:

Rotierende Messer. Die – preiswerten – Modelle mit den klassischen Messerschneidwerken arbeiten hochtourig – etwa 3000 Umdrehungen pro Minute. Das verursacht allerdings starken Lärm. Die rotierenden Messer schneiden Zweige und Äste in winzige Scheiben. Bei Verstopfungen muss das Gerät geöffnet werden. Das feine Häckselgut eignet sich für großflächige Bodenabdeckung (Mulchen).

Geräte mit Schneidwalzen laufen wesentlich langsamer (40 bis 50 Touren) und sind daher auch leiser. Eine Walze zieht das Material selbsttätig ein und zerkleinert es durch Quetschen und Schneiden. Bei Modellen mit Rückwärtslauf (alle fünf im Test) sind Verstopfungen leicht behebbar. Modelle ohne Rücklauf müssen allerdings fast immer zum Kundendienst, wenn sie stecken bleiben. Das Schnittgut ist größer und deutlich stärker zerfasert. Das hat den Vorteil, dass Mikroben auf dem Komposthaufen eine bessere Angriffsfläche vorfinden, die Kompostierung verläuft schneller. Für Bodenabdeckung (Mulchen) sind die Schnitzel eher zu groß.

Spezielles Schneidwerk. Weiters gibt es Geräte mit den unterschiedlichsten Spindeln, Walzen oder Schnecken, aber auch mit Hammerwerken. Sie sind nicht stark verbreitet und auch nicht in unserem Test vertreten.