Komposthäcksler

Lautstarke Konkurrenz

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Konsument 9/1999 veröffentlicht: 01.09.1999

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Vielleicht ist Ausborgen die Alternative

Welche Form des Durchlasses die beste ist, läßt sich nicht eindeutig beantworten. Wenn viele Äste und Gestrüpp anfallen, sollte der Schlitz möglichst groß sein; denn umso weniger Vorbereitungsarbeiten sind notwendig. Zu beachten ist auch, für welche Astdicke die Modelle maximal ausgelegt sind. Allerdings stimmen die Angaben nicht immer mit der Praxis überein.

Unser Test ergab, dass der Messerschneider Gloria Milan mit vier Zentimeter starken Fichtenästen recht gut zurechtkam, ebenfalls vier Zentimeter (aber mit etwas Mühe) schaffte das Schneidwalzengerät von Attika.

Angesichts der mäßigen Leistungen und der Tatsache, dass ein Häcksler in der Regel nur ein-, maximal zweimal im Jahr benötigt wird, sollten sich Hobbygärtner eine Anschaffung besser zweimal überlegen. Leider können allerdings auch Leihgeräte nicht vorbehaltlos empfohlen werden. Sie sind häufig in schlechtem Zustand und ebenso schwach wie Heimgeräte. Eine sinnvolle Alternative wäre, sich mit zwei, drei Nachbarn zusammenzutun, um einen Häcksler gemeinsam anzuschaffen.

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