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Matratzen

Wie man sich bettet…

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Konsument 3/2001 veröffentlicht: 25.04.2002

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Probeliegen ist Voraussetzung

Ein mindestens ebenso oft begangener Fehler ist der Kauf „von der Stange“. Die meisten Modelle gibt es in zwei bis drei Härtegraden. Die Angaben der Hersteller sind völlig uneinheitlich. Was beim einen als „hart“ bezeichnet wird, ist beim anderen nur „mittel“ etc. Am besten rüstet man sich mit einem Kopfpolster aus und zieht zwecks Probeliegen zu einem Händler, der über einen großen Schauraum verfügt, wo man verschiedene Matratzentypen (siehe „Welcher Typ für Ihr Bett?“) ausprobieren kann. Versuchen Sie sich in Rückenlage beziehungsweise in Ihrer bevorzugten Schlafstellung zu entspannen. Gehen Sie ausgeruht hin, und nehmen Sie sich ausreichend Zeit.

Er: schwer, sie: leicht

Ein weiterer Fehler passiert häufig Paaren, die sich im Körpergewicht zu sehr unterscheiden, wenn sie versuchen, sich auf eine gemeinsame Doppelmatratze zu einigen. Schlechtestenfalls landen sie beim Federkernmodell, und dann schwingt der Leichtere wie auf einem Trampolin nach, wenn der Schwerere die Schlafstellung ändert. Dieser Effekt tritt bei jedem Matratzentyp auf, allerdings nicht so drastisch. Auch bei der Auswahl der Härte wird es schwer zu einer Einigung zwischen den beiden kommen, denn der Schwerere braucht eine härtere Unterlage, sonst sinkt er zu tief ein. Den Leichteren stützt die zu harte Unterlage nicht ausreichend.

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