Photovoltaik-Komponenten

Kraftwerk auf dem Dach

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Konsument 9/1999 veröffentlicht: 01.09.1999

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Durchwegs erfreuliche Testergebnisse

Module und Wechselrichter sind die wesentlichen Bestandteile von netzgekoppelten Photovoltaikanlagen. In einem Modul werden einzelne Solarzellen von rund 11 mal 11 Zentimeter zusammengeschaltet. Je nach Herstellungsprozess unterscheidet man monokristalline, polykristalline und amorphe Zellen. Monokristalline Zellen werden aus einem einzigen Siliziumkristall hergestellt. Sie sind am teuersten, erreichen aber einen Wirkungsgrad von bis zu 17 Prozent. Polykristalline Zellen kommen in der Erzeugung billiger, haben aber noch immer bis 15 Prozent Wirkungsgrad. Sie finden sich am häufigsten, denn mit etwas mehr Kollektorfläche bieten sie die gleiche Ausbeute wie monokristalline Zellen, aber deutlich billiger. Der Preis sagt nichts über die Qualität der Module: Das preiswerte Modul von Isofoton schnitt ebenso „gut“ ab wie das doppelt so teure Kyocera. Ebenfalls „gut“ und günstig sind die Modelle von Helios und BP Solar. Sie haben anders als die beiden erstgenannten nur 80 bzw. 85 Watt Nennleistung. Eine wichtige Kennzahl für die Leistung ist auch der Begriff Watt peak (Wp). Er gibt die Spitzenleistung unter standardisierten Testbedingungen an, die in der Praxis meist unterschritten wird. Der Prüfpunkt Streuung sagt, wie homogen die Anlage arbeitet, das heißt, ob alle Zellen in etwa die gleiche Leistung erbringen. Zu beachten ist weiters, dass die Solarzellen einem Alterungsprozess unterliegen.

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