KONSUMENT.AT - Physikalische Wasserbehandlungsgeräte - So haben wir getestet

Physikalische Wasserbehandlungsgeräte

KALK lass nach!

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Konsument 12/1999 veröffentlicht: 01.12.1999

Inhalt

Im Rahmen eines EU-Projekts unter Leitung des VKI (in Kooperation mit der deutschen und der belgischen Schwesterorganisation) wurden 12 physikalische Wasserbehandler einem Test unterzogen: 3 Permanentmagnete, 6 elektronische Geräte (erzeugen elektrische und magnetische Felder), 2 Geräte mit Granulatkartusche, 1 Gerät mit Filter.

Funktionsprüfung

Die Wirksamkeit, Kalkablagerungen in Warmwasserspeicher zu vermeiden, wurde in Anlehnung an folgende Prüfrichtlinien getestet:

ÖVGW W 35 (Prüfbedingungen für physikalische Wasseraufbereitungsgeräte) mit elektrisch betriebenem 100-Liter-Druckspeicher. Nach einem vorgegebenen Verbraucherprofil wurden täglich, über drei Monate hinweg, 125 Liter Wasser auf 80 Grad Celsius erwärmt.

DVGW Arbeitsblatt W 512 (Prüfverfahren zur Beurteilung der Wirksamkeit von Wasserbehandlungsanlagen zur Vermeidung von Steinbildung) mit 10-Liter-Speicher (drucklos). Täglich (dreimal ein Monat) wurden 130 Liter Wasser auf 80 Grad Celsius erwärmt.

Die Kalkablagerungen mit und ohne Wasserbehandler wurden jeweils verglichen.

Parallel dazu wurden die Kalkablagerungen in den Sieben von Perlatoren, auf Fliesen durch auftropfendes Wasser und in Wasserkochern qualitativ untersucht (wiederum mit und ohne Wasserbehandler).

Umwelt und Gesundheit

Nach einer Stillstandszeit von 14 Tagen wurde unmittelbar nach den Geräten Wasser entnommen und auf Verkeimung (Pilze, Bakterien) und Schwermetallgehalt überprüft. Die Prüfung wurde nach einer Spülphase wiederholt. Die Geräuschentwicklung wurde von drei Testpersonen subjektiv festgestellt, der Energieverbrauch im Stand-by-Betrieb gemessen.

Technische Prüfung

Störungen während der Inbetriebnahme und Verarbeitungsqualität von Bauteilen und Zubehörteilen.

Handhabung

Tauglichkeit der Bedienungsanleitung von der Installation, Inbetriebsetzung bis zur Wartung und Tauglichkeit der Bedienungselemente während des Betriebes.

Sicherheit

Netzbetriebene Geräte wurden einer Kurzprüfung nach ÖVE EN 60335-1 unterzogen. Prüfung aller Geräte auf Verletzungsgefahr bei Installation, Bedienung und Wartung.

Bewertung

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