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Physikalische Wasserbehandlungsgeräte

KALK lass nach!

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Konsument 12/1999 veröffentlicht: 01.12.1999

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Weniger Kalk nur bei zwei Geräten

Zur Überprüfung der Wirksamkeit wurden für jedes der zwölf Testgeräte ein druckfester 100-Liter-Warmwasserspeicher mit einer Betriebstemperatur von 80 Grad Celsius betrieben. Drei weitere Speicher wurden ohne vorbehandeltes Wasser versorgt, bei einem davon wurde die Betriebstemperatur auf 60 Grad herabgesenkt.

Ergebnis nach dreimonatigem Testbetrieb: Keines der konventionellen Geräte zeigte eine nennenswerte Wirkung. Nur bei zwei der drei Geräte mit neuer Technik waren die Kalkablagerungen deutlich niedriger. AQA total und Maitron Catalysator W 512. Der Kalksteinbelag erreichte nur rund 20 Prozent des Belages, der im Testbetrieb ohne Wasserbehandler ermittelt wurde (siehe dazu: Bildergalerie - "Kalkablagerung"). Aber auch auf der Teststrecke mit 60 Grad war der Kalkbelag deutlich geringer. Das heißt, allein durch die Absenkung der Betriebstemperatur des Speichers auf 60 Grad Celsius kann eine weit höhere Wirkung erzielt werden, als mit dem Großteil der Wasserbehandlungsgeräte auf dem Markt.

Die selbe Prüfanordnung mit drucklosen 10-Liter-Speichern bestätigte das Ergebnis. Auf Grund des höheren Wasserdurchsatzes war die Kalkablagerung generell geringer, die Rangfolge blieb aber gleich: AQA total mit 1 Prozent des Wertes ohne Wasserbehandlung, Maitron: 5 Prozent, ohne Gerät mit 60 Grad Betriebstemperatur: 9 Prozent.

Wie sieht es mit weiteren typischen Kalkablagerungsplätzen im Haushalt aus? Die Werbung verspricht ja, dass durch die Wasserbehandlung die Entfernung von Kalkbelägen erleichtert wird. Die Ablagerung im Perlator, einem Aufsatz auf dem Wasserhahn zum Zerstäuben des Wassers, konnte ebenfalls nur von den beiden erstgereihten Geräten verringert werden. Gänzlich unwirksam blieben die Wasserbehandler bei Kochgeschirr und auf Fliesen. Auch die Testsieger. Der Bodenbelag im Wasserkocher konnte selbst mit unverdünnter Essigsäure nicht entfernt werden. Die Kalkränder, die auftropfendes Wasser auf Fliesen hinterlassen hatte (Tropftest), ließen sich nur mit hohem Kraftaufwand entfernen.

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