KONSUMENT.AT - Physikalische Wasserbehandlungsgeräte - Physikalische Wasserbehandlungsgeräte

Physikalische Wasserbehandlungsgeräte

KALK lass nach!

Seite 4 von 11

Nächsten Inhalt anzeigen
Konsument 12/1999 veröffentlicht: 01.12.1999

Inhalt

Belastung durch Keime und Schwermetalle

Bei den anderen Prüfungen fällt vor allem die Keimbelastung bei jenen Geräten auf, die mit Granulat- oder Filtermedien arbeiten. Rückstände, die sich im Granulat ansammeln, sind Bakterienherde. Weiters wurden auch erhöhte Schwermetallwerte und Ausschwemmungen des verwendeten Granulats festgestellt.

Diese bauartbedingte Schwäche tritt allerdings nur bei einer längeren Stillstandszeit auf. Nach längerer Abwesenheit (Urlaub) sollte man bei Geräten diesen Typs das Wasser etwa fünf Minuten rinnen lassen. Unbedingt sollte man sich an die empfohlene Austauschzeit für das Granulat halten (siehe dazu: Tabellen - "Physikalische Wasserbehandler").

Fazit: Zehn Jahre nach unserem letzten Test zeigt sich ein nur wenig verändertes Bild. Der Großteil der auf dem Markt erhältlichen Wasserbehandler ist konventioneller Bauart und bleibt ohne Wirkung. Nur zwei Geräte, die mit Granulat arbeiten, verhindern die Kalksteinbildung im Speicher. Es sind auch die einzigen im Test, die von der Deutschen Vereinigung für das Gas- und Wasserfach (DVGW) geprüft wurden. Auf eine ÖVGW-Prüfung, dem österreichischen Pendant dazu, können derzeit auch die beiden Erstgereihten im Test nicht verweisen.

Bewertung

Wertung: 3 von 5 Sternen
13 Stimmen
Weiterlesen