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Physikalische Wasserbehandlungsgeräte

KALK lass nach!

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Konsument 12/1999 veröffentlicht: 01.12.1999

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Hoher Anschschaffungspreis und Montagekosten

Nur diese zwei Geräte stellen also einen wirksamen Schutz für den Speicher dar. Zu bedenken ist, dass zum hohen Anschaffungspreis von über 20.000 Schilling noch Kosten für die Montage einkalkuliert werden müssen. Anders als Geräte, die einfach auf das Leitungsrohr aufgesteckt werden, müssen sie vom Installateur in die Wasserleitung eingebaut werden (Inrohrmontage). Außerdem fallen periodisch Kosten für die Granulatkartuschen an.

Das negative Testergebnis lässt in der Branche die Alarmglocken schrillen. Gleich vier Hersteller haben bereits vor Vorliegen des Testergebnisses ultimativ verlangt, dass ihr Produkt aus dem Test genommen wird. Was nicht gerade von hohem Selbstvertrauen zeugt. Vor allem aber ist es ein Versuch, den Konsumenten unabhängige Produktinformationen vorzuenthalten.

Vorsicht

Vorsicht ist bei Wasservitalisierern oder Wasserenergetisieren geboten. Es entspricht der üblichen Praxis in der Branche, dass Hersteller den Einsatzzweck ihrer Geräte ändern, wenn sich herumgesprochen hat, dass sie zur Vermeidung von Kalkstein nicht taugen. Dann dient der Wasserbehandler eben zur „Wiedergewinnung verlorengegangener Energieinhalte“ oder Ähnlichem. Die Frage, ob einem solche Wirkungen, die wissenschaftlich nicht nachgewiesen werden können, 10.000 Schilling und mehr wert sind, kann nur jeder für sich selbst beantworten.

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