KONSUMENT.AT - Physikalische Wasserbehandlungsgeräte - Die Wasserhärte

Physikalische Wasserbehandlungsgeräte

KALK lass nach!

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Konsument 12/1999 veröffentlicht: 01.12.1999

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Hartes Wasser ist kein Zeichen schlechter Trinkwasserqualität, eher im Gegenteil.

Natürliches Wasser, sei es Quellwasser oder Grundwasser, ist in der Regel reich an Mineralstoffen. Und dazu gehören eben vor allem Calcium- und Magnesium-Ionen, die leider auch die Härte des Wassers ausmachen. Sie neigen bei Erwärmung zur Ausscheidung und zur Bildung harter Ablagerungen. Dieser Kalkstein ist verantwortlich für Querschnittsverengungen im Rohrleitungssystem und Wärmestaus bei Heizstäben. Die Folge sind höherer Energieverbrauch und Materialzerstörungen, die teure Reparaturen erforderlich machen.

Als hart gilt Wasser, das 18 Grad dH (deutscher Härte) übersteigt. Die überwiegende Mehrheit der österreichischen Haushalte wird mit Wasser versorgt, das unter dieser Schwelle liegt. So liegt der Härtegrad in Wien zwischen 6 und 11 Grad, in Graz bei rund 15 Grad und in Innsbruck bei etwa 6,5. Doch schätzungsweise 600.000 Privatkunden mittlerer oder kleiner Wasserversorger sind mit einer Wasserhärte konfrontiert, die Gegenmaßnahmen erforderlich macht. Das ist immerhin fast ein Fünftel aller Haushalte in Österreich. In Linz zum Beispiel kann der Härtegrad einen Wert bis zu 25 erreichen.

Info: Den Härtegrad Ihres Wassers erfahren Sie beim zuständigen Wasserwerk beziehungsweise Gemeindeamt.

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