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Rasenmäher

Grasduft liegt in der Luft

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Konsument 4/2003 veröffentlicht: 19.03.2003

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Keine Höchstleistungen

Relativ billig sind die getesteten Elektromäher freilich auch deshalb, weil ihre Motoren von Haus aus nicht für Höchstleistungen ausgelegt sind (wobei für gute Mähergebnisse nicht unbedingt ein Mehr an Leistung erforderlich ist). Trockenes, maximal acht Zentimeter hohes Gras bewältigen sie in der Regel gut, bei höherem oder bei feuchtem Rasen liefern sie oftmals unbefriedigende Ergebnisse.

Mähergebnisse: Halme stark zerfranst

Beim Vergleich der Mähergebnisse offenbaren sich auch konstruktive Schwächen: Das Kunststoff-Fliehkraftmesser des Bosch-Luftkissenmähers ALM 28 – unter dem man sich nichts anderes vorzustellen braucht als ein kurzes Stück Plastik – ist nur für "Schmalspurbahnen" von 28 Zentimetern Breite ausgelegt. Noch dazu lässt seine Schnittgüte zu wünschen übrig, das heißt, es zerfranst die Halme stark. Und der Mäher ist im Betrieb sehr laut, wie auch sein direkter Konkurrent von Flymo. Ebenso wie dieser hat das Bosch-Gerät keinen Grasfangkorb oder -sack. Wie man am Beispiel von Solo und Gardol, aber auch bei O.K. und den beiden Al-Ko-Modellen sieht, bedeutet das Vorhandensein eines Grasfangkorbs nicht unbedingt, dass er seine Funktion erfüllt. Im Normalfall bringt diese Einrichtung aber doch eine gewisse Arbeitserleichterung.