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Rasenmäher

Schnittige Typen

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Konsument 4/1999 veröffentlicht: 01.04.1999

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Benzinmäher: mit viel Kraft voran

Auf ebenen, durchgehenden Rasenflächen haben Benzinmäher die Nase vorn. Neben der großen Schnittbreite verfügen sie auch über entsprechende Kraftreserven, sodaß sie im Test rund 900 Quadratmeter trockenen Rasen pro Stunde bewältigten. Aber auch bei feuchtem Rasen machten sie – mit Ausnahme des Sabo-Mulchmähers – immer noch eine ausgezeichnete Figur, und sie waren (fast) die einzigen, die selbst mit 15 Zentimeter hohem Gras noch „gut“ fertig wurden.
Der Sabo-Elektromäher 36 (die Zahl steht hier für die Schnittbreite) schaffte immerhin 740 Quadratmeter trockenen Rasen pro Stunde, kam sogar mit hohem Gras zurecht und erhielt dafür als einziger Elektromäher ebenfalls ein „sehr gut“ beim Mähen.
Erwartungsgemäß mühsam ging die Arbeit bei hohem Grasstand mit den Handmähern vonstatten, die aber ohnehin nur für Rasenflächen bis 50 Quadratmeter in Frage kommen. Enttäuschend schnitten hingegen die Akkumäher ab, die selbst bei trockenem Rasen eher bescheidene Ergebnisse lieferten. Im Test schafften sie nur rund 500 Quadratmeter pro Stunde – und das auch nur theoretisch, denn nach 150 bis 170 Quadratmeter ging den Akkus schlicht und einfach der Saft aus. Und das, obwohl Black & Decker 300 Quadratmeter verspricht. Bei Ladezeiten von – im Idealfall – 16 Stunden sollte man besser einen Ersatzakku zur Hand haben, dessen Anschaffung das Budget zusätzlich belastet. Der Akkumäher von Black & Decker war im übrigen auch in anderer Hinsicht wenig überzeugend: Beim Betrieb ohne Grasfangkorb verursachte er einen ebenso lästigen wie zeitraubenden Grasstau am Auswurf.