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Rasenmäher

Schnittige Typen

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Konsument 4/1999 veröffentlicht: 01.04.1999

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„Guter“ Schnitt ist Standard

Was das Schnittergebnis (die Schnittgüte) betrifft, so war es bei den Elektro-, Akku- und Benzinmähern durchwegs „gut“, das heißt, die geschnittenen Halme zeigten nur wenige Fransen. Radspuren waren nur in geringem Ausmaß sichtbar (je schwerer allerdings das Gerät, desto deutlicher).
Ein eigener Fall sind die Handmäher: Im Gegensatz zu den sogenannten Sichelmähern, deren Messer die Grashalme eher abschlagen als abschneiden, arbeiten sie nach dem Scherenprinzip mit einer rotierenden Messerwalze (= Spindel) und einer Gegenschneide. Hierzulande nicht verbreitete motorisierte Spindelmäher sind übrigens das Geheimnis, das hinter dem „englischen Rasen“ steckt. Kein Wunder, daß die beiden Handgeräte in unserem Test insgesamt den saubersten Schnitt erzielten.
Das Liegenlassen des geschnittenen Grases auf der Rasenfläche als natürlicher Dünger ist an sich eine gute Idee. Im Handel gibt es für diesen Zweck Mulchmäher, die das Gras besonders stark zerkleinern, sodaß es zwischen den stehenden Halmen auf den Boden fällt und dort von Mikroorganismen zersetzt wird. Außerdem verringert die Mulchschicht die Wasserverdunstung.
Wir haben mit dem Toro Mulchmäher 21060 und dem Sabo Mulcher 43-3 je einen Elektro- und einen Benzinmulchmäher getestet. Wie bei solchen Geräten üblich, kann man sie – mehr oder weniger umständlich – zu herkömmlichen Rasenmähern umbauen.
Am besten schnitt beim Mulchen das Toro-Modell ab, das das Schnittgut weitgehend gleichmäßíg zerkleinerte und verteilte. Dem Sabo Mulcher gelang dies nur teilweise. Er ließ relativ viel Gras sichtbar auf der rechten Seite der gemähten Bahnen liegen.