KONSUMENT.AT - Rasenroboter - Testkriterien

Rasenroboter

Im Alleingang unterwegs

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KONSUMENT 6/2014 veröffentlicht: 21.05.2014, aktualisiert: 25.09.2014

Inhalt

Testkriterien

Im Test: 8 Mähroboter mit Begrenzungskabel, Li-Ionen-Akku. Die Untersuchung wurde von der Stiftung Warentest durchgeführt.

Abwertungen

War das Urteil zu Störungen während des Betriebs nicht zufriedenstellend, konnte das Mähen nur eine Note besser sein. War die mechanische Sicherheit weniger zufriedenstellend oder schlechter, konnte die Sicherheit nicht besser sein. War die Sicherheit weniger zufriedenstellend, konnte das Testurteil nur eine halbe Note besser sein; war sie nicht zufriedenstellend, konnte das Testurteil nicht besser sein.

Mähen: 50 %

Im Praxistest wurden die Mäher jeweils auf einer L-förmigen 300 m2-Fläche zeitgleich über mind. 3 Monate geprüft. Gestaltung: ausgegrenztes, rundes Beet; 1,5 m breite und 1 m lange Passage; Engstellen; zwei nicht ausgegrenzte Hindernisse. Installation analog zur Gebrauchsanweisung. Die Mäher wurden 5 Tage betrieben, dann gereinigt. Betrieb im Standardprogramm, je nach Rasenwachstum und Mähbild angepasst. Funktionen wie Grassensor oder Sonderprogramme wurden geprüft, aber nicht bewertet.

Drei Prüfer beurteilten:

  • Erscheinungsbild der Rasenfläche: Schnittqualität, Mähbild, Fahrspuren, Grasnarbenschädigung.
  • Bewegung im Gelände: Funktion der Sensoren, Mähen von und Herausfahren aus Engstellen, Mähen enger Passagen, Umfahren eingeschlaufter Beete, Befahren einer Böschung (max. 32 % Steigung).
  • Störungen während des Betriebs: Bewertet wurden Störfälle, die ein manuelles Eingreifen erforderten – Herausfahren aus der Begrenzung, Stehenbleiben, Neustart notwendig, Festfahren, Kontaktprobleme beim Laden, Ladestation nicht gefunden.

Handhabung: 30 %

  • Die Gebrauchsanleitung und ggf. Installationsanleitung bewertete ein Experte.
  • Installation und Inbetriebnahme: Drei geübte Nutzer bewerteten die Installation des Begrenzungskabels, das vorhandene Installationszubehör sowie den Aufwand zur Installation der Stromversorgung bis zur Ladestation.
  • Bedienen und Störungsbeseitigung: Erreichbarkeit und Sichtbarkeit der Bedienelemente, Menüführung einschließlich Pin-Eingabe, Schnitthöhenverstellung, Fehlersuche und -beseitigung.
  • Reinigung und Wartung: wöchentliche Reinigung, Messerwechsel und Tragen des Roboters.

Umwelt und Gesundheit: 10 %

Umrechnen des Stromverbrauchs im Prüfzeitraum ohne Berücksichtigung der Störungszeiten auf einen mittleren Verbrauch pro Monat für 300 m2. 3 Prüfer bewerteten subjektiv das Laufgeräusch.

Sicherheit: 10 %

  • Elektrische Sicherheit: Sichtprüfung von Aufbau und Kennzeichnung – z.B. Feuchtigkeitsschutz der 230-V-Stromversorgung (Netzstecker und Trafo) und Bewertung der Eignung für den Außenbereich.
  • Mechanische Sicherheit: Geprüft in Anlehnung an die internationale Norm IEC 60335–2–107. Zusätzlich wurde eine Risikobeurteilung in Anlehnung an EN ISO 12100 gemäß Maschinenrichtlinie erstellt. Beurteilt wurde das Verletzungsrisiko während des Mähbetriebs für Nutzer und für Dritte, insbesondere Kinder (u.a. Abschirmung der rotierenden Messer, Funktion der Sensoren, Schutz vor unbeabsichtigtem Mähbetrieb, Abschalten des Messers beim Umstoßen und Anheben des Roboters.

Bewertung

Wertung: 3 von 5 Sternen
146 Stimmen
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Kommentare

  • Kein neuer Test
    von REDAKTION am 26.09.2016 um 17:29
    Für das Frühjahr 2017 ist ein Rasenmäher-Test geplant. Rasenroboter sind aber leider nicht dabei. Wenn es für Sie ein Rasenroboter sein soll, halten Sie sich am besten an die guten Geräte im Test, oder, falls es diese im nächsten Jahr nicht mehr zu kaufen gibt, an die Nachfolgemodelle. Ihre Konsument-Redaktion
  • Neue Tests?
    von wtwaroch am 22.09.2016 um 09:24
    Liebes Konsumenten Team, Eine wirklich tolle und sorgsam durchgeführte Studie zu den Robotern! Ich hätte nicht gedacht, dass es solche Unterschiede geben kann. Ein Traum zu lesen (denn in den Baumärkten sind angeblich ALLE ROBOTER ACHSO TOLL!!:)! Ich überlege mir für die kommende Saison einen Rasenroboter zuzulegen. Da es mittlerweile schon einige neue Geräte auf dem Markt gibt, hätte ich gerne gewusst ob eine neue Studie in Auftrag gegeben wurde und wann mit dieser zu rechnen ist. Oder soll man sich für Folgeprodukte an die guten Marken im Test von 2014 halten? Liebe Grüße!
  • Testergebnis
    von REDAKTION am 10.09.2014 um 17:57
    Wann es zu Abwertungen kommt, finden Sie in den Testkriterien. Wie in unserer Tabelle angegeben, führte das Ergebnis der mechanischen Sicherheit zur Abwertung beim Endurteil. Lt. Hersteller wurde dieses Problem inzwischen behoben (Fußnote 4). Auch bei der Bildbeschreibung des Rasenroboters weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass das Gerät leider abgewertet werden musste, obwohl es das beste Mähergebnis erzielte. Ihr Konsument-Team
  • Testergebnis?
    von hfgf am 01.09.2014 um 16:37
    Wie ist es möglich, dass der - lt. Test - unbestritten beste Mäher "Husqvarna - Automover 320" im Testergebnis nur an 4. Stelle rangiert? Ihre Abwertung wegen Messernachlauf bewirkt eine Platzierung auf Platz 4? Wäre es da nicht sinnvoller und hilfreicher gewesen die Bestleistungen des Mähers (abgesehen vom Messernachlauf) besser herauszustellen? Dann wäre es auch nicht möglich, dass schlechtere Mäher mit einer Bestwertung bei Test/Konsument werben. Ich schreibe dies als 2facher, zufriedener Nutzer dieses Mähroboters.
  • Rasenroboter Quadratmeter
    von REDAKTION am 27.05.2014 um 11:01
    In unserer Testtabelle finden Sie unter "Technische Merkmale" alle gewünschten Informationen. Nach Angaben der Hersteller sind die geprüften Mähroboter für Rasenflächen von 600 bis 2.200 Quadratmeter geeignet. Die Länge des mitgelieferten Begrenzungskabels liegt zwischen 100 bis 300 Meter. Ihr Konsument-Team