KONSUMENT.AT - Rauchmelder - Testkriterien

Rauchmelder

Feuerprobe bestanden

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KONSUMENT 3/2013 veröffentlicht: 20.02.2013

Inhalt

Testkriterien

Die Stiftung Warentest hat batterie­betriebene Rauchwarnmelder für private Haushalte untersucht.

Zuverlässigkeit des Alarms. In Anlehnung an EN 14604: Die Wirksam­keit bei Bränden prüften wir an je 4 Prüfmustern im Brandraum mit Holzschwelbrand und Flüssigkeitsbrand. Die Gefahr von Fehl­alarmen und von zu spätem Alarm kontrollierten wir im Aerosolkanal in 8 verschiedenen Richtungen sowie in ungüns­tiger Richtung. Störung durch Luftzug: Einfluss der Strömungsgeschwindigkeit. Für den Praxistest Funkvernetzung simulierten wir die Situation in einem Ein­familienhaus mit zwei ­Wohnebenen, die durch eine Stahlbetondecke getrennt sind.

Lautstärke. Messung des Schalldruckpegels nach einer Alarmdauer von 1 und 4 Minuten sowie Beurteilung der Richtungsabhängigkeit.

Handhabung. Fünf Prüfer bewerteten Bedienungs- und Montageanleitung (z.B. Lesbarkeit), Montage und Inbetriebnahme (z.B. Befestigung), Bedienung und Funktionskontrolle (z.B. Betätigung der Prüftaste vom Boden aus, bei funkvernetzbaren Meldern auch Kontrolle der Vernetzung). Aufwand für Batterie- und Gerätewechsel in 10 Jahren auf Basis der ermittelten Auswechselintervalle.

Robustheit. Prüftaste: 90-malige Betätigung. Falltest: aus 2,5 m Höhe auf ­Teppichboden. Unempfindlichkeit gegenüber elektrostatischer Entladung in Anlehnung an EN 61000-4-2.

Deklaration. Nutzungsdauer mit enthaltener Batterie: Messung der Kapazität und des Stromverbrauchs. Typenschild und sichtbare Beschriftungen: Richtigkeit und Umfang.

Bewertung

Wertung: 3 von 5 Sternen
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Kommentare

  • Betriebstemperaturen?
    von kurmy31 am 11.02.2017 um 10:07
    Mir fehlen in der Testtabelle die Betriebstemperaturen lt. Handbuch. z.B. für einen ungedämmten Dachboden muss man schon mit extremeren Temperaturen rechnen, als für viele Rauchmelder empfohlen.
  • Nach 10 Jahren muss man neue Rauchmelder kaufen
    von mueller.guenther am 17.06.2013 um 12:54
    Sie schreiben, der Aufwand für Batterie- und Gerätewechsel nach 10 ist "sehr gut" - soll wohl bedeuten: sehr gering. Leider wird dabei ein wichtiger Aspekt nicht klar: die Batterie ist fix eingebaut und man muss das gesamte Gerät nach 10 Jahren wegwerfen und ein neues kaufen. Der Anruf bei einem der Hersteller hat ergeben, dass das auch bei Geräten mit grundsätzlich wechselbarer Batterie der Fall ist, da die Geräte nach 10 Jahren so verschmutzt sind, dass eine sichere Funktion nicht gewährleistet ist. Das sieht für mich verdächtig nach einem weiteren Fall von geplanter Obsoleszenz aus.
  • Leben ist lebensgefährlich,d.h. absolute Sicherheit ist unmöglich
    von Frater Richard am 01.03.2013 um 11:49
    Siehe Rezessionen, z.B. unter http://www.amazon.de/review/B004VLI006/ref=cm_cr_prvoterdr?_encoding=UTF8&showViewpoints=1&sortBy=bySubmissionDateDescending#R333T7UJN750I.2115.Helpful.Reviews
  • Vorsicht bei Rauchmeldern in wenig benutzten Räumen!
    von konsumernst am 24.02.2013 um 19:26
    Der Höllenlärm eines Rauchmelders schreckte die Bewohner eines mehrstöckigen Hauses auf. Die anwesenden Frauen konnten den monotonen Pfeifton räumlich nicht zuordnen. Ich suchte die Lärmquelle, fand sie, konnte das Gerät nicht abstellen, da es an der obersten Decke des Vorhauses verschraubt war. Brechen, Kabel abreißen. Wenn also jemand auf Urlaub fährt, tut er gut daran, das Ding außer Betrieb zu setzen. Wird die Batterie schwach wie im gegenständlichen Fall, gibt es nämlich Fehlalarm. Dann bricht womöglich die Feuerwehr ein...
  • RM sollten nicht nur im Schlafzimmer verpflichtend sein...
    von eiger am 22.02.2013 um 13:23
    ...sondern überall wo Leute schlafen, ganz wichtig auch die Kinderzimmer. Interessant wäre auch die Verwendung in Stiegenhäusern - wie vielen wurde hier schon der Weg abgeschnitten? Und vor allem: keinen China-Ramsch verwenden. Günstige Rauchmelder (Markenqualität) gibt es in den Baumärkten bereits ab 5,-€ (Deutsche Produkte). Was sind schon 5,- gegen ein Menschenleben. Natürlich kann man sich auch Premiummodelle besorgen, um die 120,-, dafür ist man direkt mit der Feuerwehr verbunden. Sich niemals auf seine Haustiere, oder gar Nachbarn, verlassen - ein Mythos der schon für viele Menschen (und Tiere) tödlich endete.