KONSUMENT.AT - Schuh-Spikes geprüft - Anlegen und Abnehmen problematisch

Schuh-Spikes geprüft

Keine Ausrutscher

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Konsument 1/2010 veröffentlicht: 29.12.2009

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Nicht für alle verwendbar

 

Auf Fliesenböden empfiehlt es sich also, die Spikes nach Möglichkeit abzunehmen. Doch das ist alles andere als einfach, wie der Praxistest zeigte. Zehn Personen (Alter: 55 plus) bemühten sich redlich, den Gleitschutz anzulegen bzw. abzunehmen. Zur Wahl standen nur mehr jene Systeme, die den Eistest zumindest bedingt bestanden hatten, also zehn Auflagen und der Damen-Spezialschuh.

 

Anlegen und Abnehmen problematisch 

 

Im Stehen machte das Anlegen und Abnehmen mehrheitlich Probleme, und auch im Sitzen fiel es nicht immer leicht. Nur zwei Schuh-Spikes konnten von den Testpersonen mit akzeptablem Aufwand übergezogen werden, bei allen anderen Systemen gelang es nur schlecht oder sehr schlecht, nicht wenige Tester mussten sich dabei hinsetzen. Man muss davon ausgehen, dass betagte Personen (über 80) ohne fremde Hilfe keine der Anti-Rutsch-Auflagen befestigen können.

 

Fazit

 

Es ist wohl kein Zufall, dass die beiden Modelle, mit denen man noch am ehesten zurechtkommt – Devisys und springyard icey –, reine Fersenspikes sind und mit einem einfachen Klettband befestigt werden können. Sie sind damit die einzigen empfehlenswerten Schuh-Spikes, weil sie auch auf Eis gut halten. Die Mehrzahl der Systeme bietet Gleitschutz auf der ganzen Sohle (vorne und hinten). Egal ob sie mit Riemen oder mittels Gummizug zu befestigen sind: Das Anlegen ist knifflig. „Das Einfädeln und Festmachen der Riemen erfordert Fingerfertigkeit, zum Überziehen eines engen Gummibandes wiederum bedarf es einiger Kraft“, so Tina Deutsch, die den Praxistest an der Sonderkrankenanstalt Zicksee geleitet hat.

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