KONSUMENT.AT - Smart Meter: Stromzähler neu - Tarifdschungel

Smart Meter: Stromzähler neu

Datensammler im Zählerkasten

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KONSUMENT 8/2013 veröffentlicht: 25.07.2013

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Tarifdschungel

Die Stromversorger, die den Strom verkaufen, können flexible Tarife anbieten, je nachdem, zu welcher Tageszeit mehr oder weniger Energie benötigt wird und welche Geräte damit betrieben werden. Auf den ersten Blick erscheint dies als Vorteil für die Konsumenten, doch wohin das führen kann, sieht man beim Mobilfunk. Hier ist man mit einem Wirrwarr an Tarifen konfrontiert, bei dem man leicht den Überblick verliert und der einen objektiven Vergleich fast unmöglich macht.

Großes Tarifangebot auch in Deutschland

In Deutschland gibt es mittlerweile rund 2.000 unterschiedliche Stromtarife, was selbst die Online-Tarifvergleichsrechner überfordert. Und wer sagt, dass der Strom am Ende nicht genau zu jenen Tageszeiten am teuersten sein wird, wenn man am meis­ten davon benötigt?

Verbrauch abfragen - Strom sparen

Als größter Vorteil für die Konsumenten wird die Möglichkeit genannt, den täglichen Verbrauch online abzufragen und dadurch Strom zu sparen. Diverse Studien sprechen von bis zu 10 Prozent. In der Praxis immer noch als optimistisch einzuschätzen sind freilich jene 3 bis 5 Prozent, die ein Versuch der Linz AG ergeben hat. Dieser Wert wurde in ausgewählten Wohnanlagen erreicht, in denen die Haushalte aktiv betreut wurden.

Denn das regelmäßige Ablesen des Verbrauchs ist ja auch bei den heutigen Stromzählern möglich und führt für sich alleine noch zu keiner Einsparung. Man muss als Verbraucher selbst tätig werden bzw. braucht begleitende Beratung durch Fachleute.

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Kommentare

  • Versicherungsschutz
    von REDAKTION am 30.08.2013 um 14:41
    Das ist leider nicht so eindeutig zu beantworten und immer auch im Einzelfall zu prüfen. Entscheidend ist hier unseres Erachtens, ob Ihre Waschmaschine mit einer Aqua-Stop-Einrichtung ausgestattet ist, die bei einem Defekt die weitere Wasserzufuhr verhindert. Dann würde Ihr Verhalten keinesfalls als grob fahrlässig einzustufen sein und der Versicherer müsste leisten. Hat die Maschine hingegen keine Schutzvorrichtung, könnte die Versicherung es auch als grob fahrlässig ansehen, wenn Sie schlafen, während die Maschine läuft. Leider wird grobe Fahrlässigkeit bei Sachversicherungen von der Rechtsprechung teilweise sehr streng ausgelegt. Ihr Konsument-Team
  • Versicherungsschutz
    von Klinkerer am 30.08.2013 um 07:19
    Wie sieht es eigentlich Versicherungstechnisch aus? Wenn ich meine Waschmaschine aus Spargründen in der Nacht laufen lasse und der Wasserschlauch platzt. Zahlt dann die Versicherung, oder lehnt sie das ab, so wie sie es jetzt macht, wenn man außer Haus geht und die Waschmaschine "unbeausichtigt" läuft?
  • Versicherungsschutz
    von Klinkerer am 30.08.2013 um 07:19
    Wie sieht es eigentlich Versicherungstechnisch aus? Wenn ich meine Waschmaschine aus Spargründen in der Nacht laufen lasse und der Wasserschlauch platzt. Zahlt dann die Versicherung, oder lehnt sie das ab, so wie sie es jetzt macht, wenn man außer Haus geht und die Waschmaschine "unbeausichtigt" läuft?
  • Es lohnt sich auch ein Blick in diese Forschungsarbeit ...
    von Herbert Saurugg am 28.08.2013 um 22:36
    http://www.cybersecurityaustria.at/images/pdf/smart_metering_und_moegliche_auswirkungen_auf_die_nationale_sicherheit.pdf
  • Smart Meter - Verweigerung
    von sidestep am 30.07.2013 um 14:11
    Nach einem Bericht in einer österr. Tageszeitung vor ca. 2 Monaten, in dem auch über die von Ihnen angesprochene Änderung durch das Parlament (Möglichkeit der Verweigerung des Austausches auf Smart Meters) berichtet wurde, rief ich diesbezüglich bei der e-control an: Es gibt lt. deren Auskunft nur die Möglichkeit, den Zählertausch zu verweigern, wenn bereits 95% Abdeckung im jeweiligen Wohngebiet erreicht ist erhält man also fürher die Benachrichtigung über den Zähleraustausch, hat man keine Wahl und muß zustimmen. Angeblich sind die Zähler nicht mit dem Internet verbunden (was aber keinen Sinn machen würde, wieso kann man dann den Verbrauch auch im Internet ablesen?) und vollkommen vor Hackerangriffen geschützt, was ich nicht glaube - (meine Befürchtung ist, daß sich Hacker ins Netz einbringen und so bei div. Smart Meters den Verbrauch beeinflussen/erhöhen können - der Kunde gerät dann in Erklärungsnotstand und muß zahlen). Alles in allem eine äußerst fragwürdige Angelegenheit, die nur dem Datensammeln und der Totalüberwachung dient - selbst Orwell wäre enstsetzt!