KONSUMENT.AT - Smart Meter: Stromzähler neu - Leserreaktionen

Smart Meter: Stromzähler neu

Datensammler im Zählerkasten

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KONSUMENT 8/2013 veröffentlicht: 25.07.2013

Inhalt

Leserreaktionen

Kein Spareffekt

Wenn die Umstellung von ca. 5 Millionen Stromzählern 4 Milliarden € verschlingt, macht dies pro Stromzähler etwa 800 €. Ich habe einen Tagstrom- und einen Nachtstromzähler, das ergibt also 1.600 €. Die Einsparung bei Jahreskosten von 900 € betragen rund 36 € (Mittelwert von 4 %). Da die Kosten von 1.600 € in irgendeiner Form der Konsument zahlt, würde es für mich 45 Jahre dauern, bis ein Einspareffekt bemerkbar ist.

Bei einer Lebensdauer der SmartMeter von 10 Jahren sehe ich aber rechnerisch für den Kunden nur eine Kostenspirale und die Smart-Meter-Hersteller und Stromversorger als strahlende Gewinner.

Klaus Jusinger
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(aus KONSUMENT 10/2013)

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Kommentare

  • Versicherungsschutz
    von REDAKTION am 30.08.2013 um 14:41
    Das ist leider nicht so eindeutig zu beantworten und immer auch im Einzelfall zu prüfen. Entscheidend ist hier unseres Erachtens, ob Ihre Waschmaschine mit einer Aqua-Stop-Einrichtung ausgestattet ist, die bei einem Defekt die weitere Wasserzufuhr verhindert. Dann würde Ihr Verhalten keinesfalls als grob fahrlässig einzustufen sein und der Versicherer müsste leisten. Hat die Maschine hingegen keine Schutzvorrichtung, könnte die Versicherung es auch als grob fahrlässig ansehen, wenn Sie schlafen, während die Maschine läuft. Leider wird grobe Fahrlässigkeit bei Sachversicherungen von der Rechtsprechung teilweise sehr streng ausgelegt. Ihr Konsument-Team
  • Versicherungsschutz
    von Klinkerer am 30.08.2013 um 07:19
    Wie sieht es eigentlich Versicherungstechnisch aus? Wenn ich meine Waschmaschine aus Spargründen in der Nacht laufen lasse und der Wasserschlauch platzt. Zahlt dann die Versicherung, oder lehnt sie das ab, so wie sie es jetzt macht, wenn man außer Haus geht und die Waschmaschine "unbeausichtigt" läuft?
  • Versicherungsschutz
    von Klinkerer am 30.08.2013 um 07:19
    Wie sieht es eigentlich Versicherungstechnisch aus? Wenn ich meine Waschmaschine aus Spargründen in der Nacht laufen lasse und der Wasserschlauch platzt. Zahlt dann die Versicherung, oder lehnt sie das ab, so wie sie es jetzt macht, wenn man außer Haus geht und die Waschmaschine "unbeausichtigt" läuft?
  • Es lohnt sich auch ein Blick in diese Forschungsarbeit ...
    von Herbert Saurugg am 28.08.2013 um 22:36
    http://www.cybersecurityaustria.at/images/pdf/smart_metering_und_moegliche_auswirkungen_auf_die_nationale_sicherheit.pdf
  • Smart Meter - Verweigerung
    von sidestep am 30.07.2013 um 14:11
    Nach einem Bericht in einer österr. Tageszeitung vor ca. 2 Monaten, in dem auch über die von Ihnen angesprochene Änderung durch das Parlament (Möglichkeit der Verweigerung des Austausches auf Smart Meters) berichtet wurde, rief ich diesbezüglich bei der e-control an: Es gibt lt. deren Auskunft nur die Möglichkeit, den Zählertausch zu verweigern, wenn bereits 95% Abdeckung im jeweiligen Wohngebiet erreicht ist erhält man also fürher die Benachrichtigung über den Zähleraustausch, hat man keine Wahl und muß zustimmen. Angeblich sind die Zähler nicht mit dem Internet verbunden (was aber keinen Sinn machen würde, wieso kann man dann den Verbrauch auch im Internet ablesen?) und vollkommen vor Hackerangriffen geschützt, was ich nicht glaube - (meine Befürchtung ist, daß sich Hacker ins Netz einbringen und so bei div. Smart Meters den Verbrauch beeinflussen/erhöhen können - der Kunde gerät dann in Erklärungsnotstand und muß zahlen). Alles in allem eine äußerst fragwürdige Angelegenheit, die nur dem Datensammeln und der Totalüberwachung dient - selbst Orwell wäre enstsetzt!