KONSUMENT.AT - Sprühflaschen - Wenig Aufwand, deutliche Verbesserung

Sprühflaschen

Unscheinbare Kennzeichnung

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KONSUMENT 6/2019 veröffentlicht: 23.05.2019

Inhalt

Hier zeigen wir normalerweise Unternehmen, die nicht sehr entgegenkommend waren oder nur wenig Kulanz zeigten. - außnahmsweise geht es aber um kein einzelnes Unternehmen und kein spezielles Produkt, sondern Sprühflaschen im Allgemeinen stehen in der Kritik.

Genau genommen geht es um die in zwei bis vier Positionen drehbaren Sprühköpfe, mit denen man nicht nur den Sprühstrahl regulieren, sondern auch die Flasche verschließen kann.

Deutliche Kennzeichnung wünschenswert

Zumindest diese Position sollte deutlich gekennzeichnet sein, egal ob mit „Stop“, „Off“ oder „Zu“. Meist ist diese Kennzeichnung sogar vorhanden, nur sieht man sie kaum, weil sie sich farblich nicht abhebt und auch sonst nur äußerst mühsam mit freiem Auge erkennbar oder mit den Fingern ertastbar ist. Ein typisches Beispiel dafür, wie man mit wenig Aufwand eine deutliche Verbesserung herbeiführen könnte.

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Kommentare

  • Das Problem geht über Sprühflaschen weit hinaus
    von Mag Zirnig am 15.07.2019 um 16:31
    Auch bei Elektronik- und Haushaltsgeräten ist es Mode geworden, Tasten, Schalter und andere Bedienelemente unergonomisch in der gleichen Farbe wie das Gehäuse drumherum zu beschriften. Im Elektronikbereich wird diese Unart noch dadurch verschäft, dass man die fühlbaren Tasten abschafft und durch ebene Sensordruckfelder ersetzt, was ältere und motorisch eingeschränkte Mitmenschen grob benachteiligt. Das ist auch ein schönes Beispiel dafür, wie die grassierende "political correctness" in der Sprache (wie z.B. "jede und jeder" in Konsument 6/2019, S. 50) mit dem Ziel der Inklusion aller Menschen wie zum Hohn einer genau gegenteiligen Entwicklung im wahren Leben gegenübersteht. Von dem erhöhten Zeitaufwand, den das Drücken einer Plus-Minus-Sensortaste gegenüber der kurzen Bewegung eines griffigen Drehreglers verursacht, wollen wir gar nicht reden.