Staubsauger

Box oder Beutel

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Konsument 4/2011 veröffentlicht: 16.03.2011, aktualisiert: 28.04.2011

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Sauberer Beutel, staubige Box

Nach wie vor sind Staubbeutel hygienischer als Staubboxen. Ohne mit dem Staub in Berührung zu kommen, lassen sie sich verschließen und entsorgen. Bei den Staubboxen kann es dagegen ganz schön staubig zugehen, weshalb viele Nutzer das Entleeren und Reinigen als unhygienisch empfinden.

Bosch bietet ­daher einen Zusatz, der positiv auffällt: die SelfClean-Funktion. Sinkt die Saug­leistung, schaltet sich das Gerät ab und ein Reinigungsmotor klopft den Lamellenfilter automatisch aus. Das Entleeren der Box erspart man sich beim Bosch-Gerät aber trotzdem nicht.

Folgekosten für Staubbeutel

Bei Saugern mit Staubbox entfallen natürlich die Folgekosten für den Austausch der Beutel. Bleiben noch die Filter. Der Staubsauger von Bosch ist mit einem waschbaren Hepa-Filter (High Efficiency Particulate Air Filter = hochwirksamer Partikelfilter) ausgestattet.

Bei Dyson ist laut Anbieter kein Ersatz von Filtern erforderlich. Das hilft aber nicht wirklich beim Sparen. In der Anschaffung ist der letztgereihte Dyson um rund 280 Euro teurer als der beste Beutelsauger im Test und immer noch um rund 120 Euro teurer als der im Test bessere Box-Sauger von Bosch.

Lärm, Gewicht, Saugleistung

Natürlich ist auch bei den Beutellosen die wichtigste Frage: Wie saugen sie? Hier kann Dyson weder auf Teppich- noch auf Hart­boden und auch nicht bei der Faseraufnahme mit dem Gerät von Bosch mithalten, sondern nur bei der Staubaufnahme aus Ritzen. Dazu kommt: Der Dyson macht so viel Lärm, dass wir ihn abwerten mussten. Er ist mit Abstand der größte Krachmacher im Test. Ein klarer Nachteil des Bosch ist dagegen sein Gewicht: Mit rund zehn Kilogramm ist er unser ­schwerstes Gerät.

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Kommentare

  • Dyson DC 32 AnimalPro
    von Ulitsch am 20.08.2011 um 17:25
    Bei diesem Staubsauger stört eigentlich am meisten (noch mehr als die Lautstärke, und dass das entleeren eine "staubige Angelegenheit" ist), der Umstand, dass der Staubsauger die Abluft seitlich auslässt, anstatt nach oben. Wenn man einen Staubsauger kauft, der extra "AnimalPro" heisst, also man davon ausgehen kann, dass Katzen oder Hunde im Haushalt leben, wirbelt man beim Einschalten des Saugers gleich alle Haare im Raum auf, bevor man noch überhaupt irgendwo die Düse ansetzen kann.... Eine Fehlkonstruktion in diesem Sinne, und einen Adapter gibt es lt. Dyson Helpdesk nicht. Sie leiten diese "Anregungen" aber ans Marketing weiter, wurde mir gesagt... Sehr hilfreich für mich.
  • Ergebnisse übertragbar?
    von REDAKTION am 30.05.2011 um 15:25
    Wir können nur jene Staubsauger beurteilen, die wir auch tatsächlich getestet haben. Produkte aus der gleichen Modellreihe, z.B. preiswertere, weil abgespeckte Versionen, liefern vermutlich gleich gute Ergebnisse. Über andere Baureihen können wir seriöserweise leider nichts sagen. Ihr Konsument-Redaktionsteam
  • Ergebnisse innerhalb eines Herstellers/einer Produktfamile übertragbar?
    von kondrich am 25.05.2011 um 09:14
    Sehr geehrte Konsument-Redaktion, sind Testergebnisse Ihrer Erfahrung nach innerhalb eines Herstellers bzw. innerhalb einer Produktkategorie (z.B. bei Siemens: Premium-Kompaktklasse) übertragbar oder ist da mit größeren Abweichungen zu rechnen? Im letzteren Fall würde der Test bei der Wahl eines anderen Modells vom selben Hersteller kaum Aussagekraft haben und mir daher nicht bzw. wenig weiterhelfen. Vielen Dank!
  • Staubrückhaltevermögen Prüfstaub
    von REDAKTION am 05.05.2011 um 09:54
    Bei dem für die Prüfung von Staubsaugern verwendeten Staub handelt es sich um einen Norm-Prüfstaub mit verschiedenen Partikelgrößen. Der Rückschluss auf einzelne Allergene ist aufgrund der unterschiedlichen organischen Beschaffenheit von Allergenen leider nicht möglich. Für Allergiker ist es aber wichtig zu wissen, dass ein Gerät in seiner Gesamtheit - Filter und Luftführung, Dichtheit des Gehäuses - optimal funktionieren muss. Nur das gewährleistet ein sehr gutes Staubrückhaltevermögen. Die Verwendung eines Hepafilters bedeutet daher nicht automatisch einen sehr guten Schutz für Allergiker. Wer stark allergisch ist, sollte nach Möglichkeit nicht selbst staubsaugen, weil dabei viel Luft und somit Staub aufgewirbelt wird. Nach dem Saugen noch einige Minuten warten, bevor man den Raum wieder betritt, damit sich der aufgewirbelte Staub legen kann. Ihr Konsument-Redaktionsteam
  • Staubrückhaltevermögen
    von REDAKTION am 14.04.2011 um 20:06
    Unsere Staubsauger wurden in einem großen Prüfinstitut in Deutschland getestet. Wir haben bei den zuständigen Experten bereits angefragt, bitten aber noch um etwas Geduld. Ihr Konsument-Redaktionsteam
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