Waschbare Herrenanzüge

Ab in die Maschine!

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Konsument 10/1999 veröffentlicht: 01.10.1999

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Obermaterial und Futter müssen harmonieren

Der Test zeigte auch, dass Obermaterial und Futter – das gilt für alle Kleidungsstücke – harmonieren müssen. Sonst passiert es wie beim Bonomi-Anzug, dass das Futter unverändert bleibt (Polyester), im Vergleich zum eingegangenen Obermaterial aber zu groß wirkt. Da stimmen die Relationen nicht mehr.

Wellige Vorderseite bei zwei Produkten

Ein heikler Punkt bei Sakkos ist die Vorderseite. Früher brachte der Schneider die sogenannte Front mit Einlagen verschiedenster Art und mit Nadel und Zwirn in Form. Heute werden die äußeren und inneren Stoffschichten unter Druck und Hitze verklebt, „Frontfixierung“ heißt das. Immer wieder kommt es vor, dass sich diese Frontfixierung teilweise löst, wellig wird und unansehnlich aussieht. Das kann in der Putzerei ebenso wie beim Waschen zu Hause passieren. Wieder zeigte der Polyesteranzug eine einwandfreie Frontfixierung, die beiden anderen boten wellige Nähte, Falten und Stellen, an denen sich das Innenleben außen abzeichnete. „Nicht für die Besprechung mit dem Chef geeignet“, lautet unser Urteil – es sei denn, Sie wollen auf ganz besonders raffinierte Weise um eine Gehaltserhöhung vorstellig werden. Besonders unangenehm fiel uns der Baumwollanzug auf: Nach den fünf Wäschen hatte sich deutlich die Farbe geändert. Bei dunklen Anzügen wäre der Farbverlust noch stärker ausgefallen.

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