KONSUMENT.AT - Waschmaschinen - Besser voll beladen

Waschmaschinen

Gut Ding braucht Weile

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KONSUMENT 10/2011 veröffentlicht: 20.09.2011, aktualisiert: 29.11.2011

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Besser voll beladen

Um eine Waschmaschine in der Praxis möglichst effizient einzusetzen, sollte man immer mit voller Beladung waschen. Strom- und Wasserverbrauch verringern sich zwar, wenn die Trommel nur etwa halb voll ist, aber nicht um die Hälfte, sondern bloß um rund ein Viertel. Auch die Waschdauer verkürzt sich bei halber Beladung je nach Gerät nur um 17 bis 34 Minuten. Beim LG-Modell dauerten die 40-Grad-Waschgänge bei voller und bei halber Beladung sogar fast gleich lang.

Die langen Waschzeiten verleiten natürlich dazu, häufig das Kurz- oder Schnellprogramm einzuschalten. Das kann sich allerdings negativ auf das Waschergebnis aus­wirken. Außerdem könnte der Stromverbrauch höher sein, denn bei der Bestimmung der Energieeffizienzklasse fließt das Schnellprogramm nicht mit ein.

Bereits bekannt ist die Tatsache, dass be­sonders wassersparende Maschinen eine Kompromisslösung sind. Die vielen "Durchschnittlich“ und "Weniger zufriedenstellend" bei den Spülergebnissen verwundern nicht. Im Normalfall ist dies trotzdem unproble­matisch. Empfindliche Personen sollten allerdings zur Beseitigung aller Waschmittelreste einen zusätzlichen Spülgang wählen; den bieten sämtliche getesteten Maschinen.

Mindestens 1400 Umdrehungen pro Minute

Wenn Sie einen Wäschetrockner verwenden, hat die Restfeuchte Auswirkungen auf dessen Laufzeit und somit auf den Stromverbrauch. Allerdings bieten die getesteten Waschmaschinen mindestens 1400 Umdrehungen pro Minute und liegen damit bereits auf hohem Niveau. Deshalb gingen die Tester der Frage nach, ob es sich lohnt, gezielt ein teureres Gerät mit 1600 Schleudertouren zu wählen. Die Antwort lautet: Nein; die Test­ergebnisse lassen keine Rückschlüsse auf zusätzliche Vorteile zu.

Ein Punkt in der Testtabelle ist der Schutz vor Wasserschäden. Nur mit dem sogenannten Vollwasserschutz kann man das Gerät auch unbesorgt aus den Augen lassen. Dieser ­bietet Schutz vor jeder Art von Wasseraustritt im Gerät oder beim Zulaufschlauch, solange dieser korrekt montiert ist. Dies wird unter anderem durch ein Sicherheitsventil sowie Mikroschalter und Schwimmer in der Bodenwanne gewährleistet, die bei Bedarf Ventil und Pumpe aktivieren.

AquaStop-Schlauch

Der AquaStop-Schlauch hingegen, bestehend aus Innen- und Außenschlauch und integriertem mechanischen Ventil, schützt nur bei undichtem Wasserzulaufschlauch. Hier wird lediglich die weitere Wasserzufuhr direkt am Wasserhahn unterbunden. Der minimale Wasserschutz schließlich, wie man ihn bei Billig­geräten findet, besteht lediglich aus einem Zulaufschlauch mit erhöhter Drucksicherheit und einem Überlaufschutz.

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Kommentare

  • Kürzere Lebensdauer der Waschmaschine durch lange Programmdauer wird überhaupt nicht beachtet ?
    von gerhard56 am 27.10.2014 um 16:30
    Durch die bei modernen Waschmaschinen oft bis zu zwei mal so lange Waschdauer ist auch die Abnutzung der Geräte viel stärker als bei alten Geräten. Dass dadurch oft schon nach fünf statt früher zehn Jahren die Maschine kaputt ist, wird überhaupt nicht eingerechnet. Die Produktion kostet auch sehr viel Energie. Dann noch die zusätzliche Abnutzung der Wäsche. Moderne Waschmaschinen sind m.E. oftmals nur mehr auf Energiesparen ausgelegt, Waschen nicht so gut wie alte und spülen bei weitem nicht so gut wie Waschmaschinen früherer Generationen. Dafür, dass ich ein paar Cent Stromkosten spare, muß viel früher eine neue Maschine angeschafft (und produziert) werden, der Spülgang muß oftmals wiederholt werden und die Wäsche geht auch viel früher kaputt. Wo ist da der Sinn dieses fast schon krankhaften Energiesparwahns ???
  • Fehlend
    von Beate am 27.09.2012 um 12:02
    ich finde es schade dass kein gerät von Elin getestet wurde.
  • Fehlend
    von Beate am 27.09.2012 um 11:57
    ich finde es schade dass kein gerät von Elin getestet wurde.
  • Reinigung des Fusselsiebs
    von REDAKTION am 23.11.2011 um 13:40
    Die Frage lässt sich pauschal nicht beantworten. Es kommt auf das jeweilige Modell an. Bei manchen ist die Fremdkörperfalle (beim Wäschetrockner spricht man vom Fusselsieb) leicht zugänglich und leicht zu reinigen, bei anderen Modellen ist es komplizierter. Es gibt auch Modelle, die gar keine Fremdkörperfalle haben. Auch was die Überschwemmungsgefahr betrifft, kommt es aufs Modell an. Am besten erkundigen Sie sich gleich beim Kauf nach den Einzelheiten.
  • Reinigung des Fuselsieb
    von konsumentwolf am 23.11.2011 um 12:44
    Wie einfach ist Fuselsieb zu reinigen?? Ist er gut platziert , ist bei Reinigungsprozedur mit Überschwemmung rechnen ? Anzeige über Reinigungszeitpunkt ?....