Waschmittel-Hersteller im Ethik-Test

Wer eine weiße Weste hat

Seite 2 von 6

Nächsten Inhalt anzeigen
Konsument 7/2005 veröffentlicht: 17.06.2005

Inhalt

Diskontkette Penny als gutes Beispiel

Eine Spur mehr Engagement zeigt die Diskontkette des Rewe-Konzerns, Penny. Sie lässt ihr Pulver bei den Dalli-Werken erzeugen, die den deutschen Inspektoren ihre Tore öffneten. Und das Ergebnis ist gar nicht einmal so schlecht, in den Sozialleistungen liegen sie mit den Großkonzernen auf einer Stufe. Da Penny in Österreich kein Vollwaschmittel anbietet, scheint die Kette nicht in unserer Gegenüberstellung auf.

Ökologische Anforderungen

Dass die Großkonzerne ihre Unternehmenspolitik schon auf ökologische Anforderungen ausgerichtet haben, kommt nicht von ungefähr. Es ist einerseits darauf zurückzuführen, dass kaum ein Konsumgütersektor so stark reglementiert ist wie die Waschmittelbranche. Die Gesetze gelten als relativ streng. Damit ist auch die Belastung der Gewässer durch Waschmittelrückstände aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen in den letzten Jahren stark zurückgegangen. Ähnlich verhält es sich bei der Abfallbehandlung und -entsorgung. Zum anderen drängen Umweltschutzorganisationen wie Greenpeace die Konzerne durch gezielte Kampagnen dazu, aufgedeckte Missstände rasch zu beheben.

Produktionskosten konnten reduziert werden

Zumindest die großen Konzerne haben erkannt, dass sich nachhaltiges Wirtschaften auch bezahlt macht. Dank Einsparungen beim Energie- und Wasserverbrauch konnten die Produktionskosten erheblich reduziert werden. Und Maßnahmen zur Verbesserung der Umweltsituation verschaffen einen Wettbewerbsvorteil, lassen sich als Werbeaussage sehr gut vermarkten.

Bewertung

Wertung: 2 von 5 Sternen
2 Stimmen
Weiterlesen
Bild: Das KONSUMENT-Geschenk-Abo