KONSUMENT.AT - Wischsysteme im Test - Einweg- oder wiederverwendbare Variante

Wischsysteme im Test

Glanz mit Schattenseiten

Seite 2 von 10

Nächsten Inhalt anzeigen
Konsument 10/2009 veröffentlicht: 16.09.2009

Inhalt

Einweg- oder wiederverwendbare Variante

Wem das aus ökologischen Gründen nicht behagt, der wird wohl eher ein Wisch­system mit waschbarem und daher wiederverwendbarem Bezug vorziehen. An laufenden Kosten fallen dann für den Wohnungsputz nur einige Cent für einen Kübel mit Wasser und etwas Allzweckreiniger an.

Aber: Wischsysteme sind mitunter in der Anschaffung ganz schön teuer. Bei Leifheit Profi – dem besten System im Test – kosten Teleskopstiel, Bodenwischer und Wischbezug 56 Euro. Wer dazu auch den Kübel mit Auswringsystem haben möchte, muss noch tiefer in die Tasche greifen. Für die Profi-Wischtuchpresse sind 83 Euro zu berappen, für den dazupassenden Rollwagen weitere 15 Euro. Von Vileda Ultramat, dem billigsten in Österreich erhältlichen System im Test, gibt es Teleskopstiel mit Wischplatte und Wischbezug um 22 Euro. Der dazupassende Eimer mit Auswringer kommt auf 12,50 Euro.

Reinigungsleistung: in etwa gleich

In ihrer Reinigungsleistung sind die getesteten Wischbezüge und Feuchttücher ähnlich. Jeweils zwei Produkte schnitten bei diesem Prüfpunkt insgesamt gut, zwei bzw. drei Produkte mittelmäßig ab. Unterschiede gab es im Detail: Mit Feuchttüchern ließ sich Fettschmutz oft besser entfernen. Das lässt darauf schließen, dass sie doch einiges an Reinigungsmittel enthalten. Zudem stecken in den Tüchern Konservierungs- und Lösemittel, mitunter Pflegestoffe für Parkett und Laminat sowie Duftstoffe. Alle Tücher im Test sind stark parfümiert und riechen dementsprechend intensiv. Mit Partikelschmutz wie Sand, Haaren, Brösel oder Staub wurden im Test wiederum die Wischbezüge mit ­ihren Zotteln etwas besser fertig.

Damit sich einerseits größere Flächen ohne Absetzen säubern lassen und sich andererseits keine Lacken am Boden bilden, sollten Wischbezüge viel Wasser aufsaugen und beim Wischen langsam wieder abgeben. Bei der Wasseraufnahme war Leifheit Profi einsame Spitze. Leifheit Picobello Plus konnte hingegen nur wenig Wasser aufnehmen und musste daher zwischendurch öfter frisch angefeuchtet werden.

Bewertung

Wertung: 3 von 5 Sternen
23 Stimmen
Weiterlesen