Wohnen mit Katzen

Wenn der Zimmertiger kommt

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Konsument 1/1999 veröffentlicht: 01.01.1999

Inhalt

Schlafplatz

Wo die Katze am liebsten liegt und schläft – und das bis zu 18 Stunden pro Tag –, entscheidet sie selbst. Hat sie ihren Ruheplatz gefunden, läßt sie sich, dickköpfig wie sie ist, kaum mehr davon abbringen. Beliebt sind vor allem weiche Unterlagen, erhöhte Plätze mit guter Übersicht und höhlenartige Strukturen. Denken Sie daran, bevor Sie für viel Geld ein teures Kratzbaummonster anschaffen. Ein Korb mit einem kuscheligen Kissen auf einer Kommode, eine begehbare Schachtel auf einem Aussichtsplatz kann als „Höhle mit Aussicht“ schneller und vor allem billiger zum Lieblingsplätzchen werden.

Freigänger statt Zimmertiger

Im Grüngürtel der Städte oder auf dem Land kann der Hausarrest aufgehoben werden. Allerdings: Auch in Gegenden mit wenig Autoverkehr werden Katzen überfahren. Im ländlichen Bereich kommt noch die Gefährdung durch die Jäger dazu. Jährlich werden Tausende Tiere abgeknallt, nur weil sie angeblich gewildert haben. Lassen Sie Ihre Katze frei laufen, muß sie die Möglichkeit haben, jederzeit ins Haus zurückzukehren. Eine Klappe an zumindest einer Tür sorgt dafür, daß sich das Tier bei Bedarf in Sicherheit bringen kann.

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