Anmelden / Zugang aktivieren
Thema beantworten Zurück zur Themen-Übersicht
0 Antworten Seiten:  1
In der letzten Märzwoche waren wir im Burgenland unterwegs. Zwischen Frauenhofen und Illmitz. Und heute noch habe ich ein schlechtes Gefühl im Bauch. Da ist so dermaßen viel Plastikmüll in der Natur, daß man echt unangenehm berührt ist. Auf den Feldern stechen die Getränkedosen (Cola, Red Bull) nicht so stark hervor wie die auffallenden Farben von Plastikgetränkeflaschen, von Plastikeinkaufssackerln, Plastikfetzen von Heuballen, Hundegackisackerln ... das ist so enorm viel, daß man sich schon fragt, wie das zur wunderbaren Natur paßt. Hier wird Wein angebaut, den wir trinken. Hier wird Getreide und Gemüse angebaut, das unsere Nahrung ist.
Viel von diesem Plastikmüll sogar auf den Viehweiden. Bei den Bisons drinnen und bei Schafherden, den Rindern und weißen Eseln. Besonders erschüttert haben mich die vielen Plastikteile (Sackerl, Flaschen, Schraubverschlüsse) direkt an den Ufern (teilweise in den Seen) der verschiedenen Laken, wo jetzt die Vögel brüten und die in dem Plastik nach Nahrung herumstochern.

Sicherlich ist der Plastikwahnsinn auch anderswo in Österreich zu finden; vermutlich verstärkt dort, wo Touristen "die herrliche Natur genießen"; aber das Burgenland war bisher in meinem Gefühl immer DER traute Nahversorger in Ostösterreich: Doch das Bild mit dem vielen Plastikmüll wird man gedanklich nicht los.
Zurück zur Themen-Übersicht
Angemeldet als: Gast      Die aktuelle Uhrzeit ist: 05. December 2021 21:58