Anmelden / Zugang aktivieren
Thema beantworten Zurück zur Themen-Übersicht
6 Antworten Seiten:  1
In unseren Verischerungsbedingungen für die Hausversocherung steht, dass die Hauptwasserleitung zuzudrehen ist, wenn das Haus länger als 3 Tage nicht bewohnt wird. Das ist besonders im Sommer problematisch, weil der Garten nicht bewässert werden kann oder aber die Bedienerin nicht sauber machen kann (kommt einmal pro Woche).
Zahlt es sich aus eine andere Versicherung zu suchen oder gibt es hier andere Interpretationsmöglichkeiten?
Welche Erfahrungen gibt es in diesem Fall?
Die sogenannte “72-Stunden-Klausel” – dass die Hauptwasserleitung abgedreht werden muss, wenn man länger als 72 Stunden nicht da ist – ist eine übliche Regelung in den Gebäudeversicherungsbedingungen. Ein Wechsel des Versicherers wird daher vermutlich nichts bringen. Es hat in der Vergangenheit bereits Urteile gegeben, dass die regelmäßige Kontrolle durch einen Nachbarn oder einen Freund in Abständen, die geringer sind als diese 72 Stunden, ausreicht, um den Versicherungsschutz nicht zu verlieren. Die von Ihnen angeführte Anwesenheit der Bedienerin einmal pro Woche würde nicht ausreichen.
Vielleicht können Sie mit Ihrem Versicherer eine Vereinbarung in Ihrem Sinne treffen. Erfahrungsgemäß zeigen sich Versicherer diesbezüglch allerdings wenig gesprächsbereit.
Lesen Sie auch hier:
https://www.konsument.at/heim-garten/wasser-abdrehen-im-urlaub
Ihr KONSUMENT-Team

This message was edited 1 time. Last update was at 18. February 2020 15:16

Hallo
Ist in der Tat ein Problem.

Bei uns verhält es sich ähnlich. Würde auch dringend dazu raten, daß alle 3 Tage eine Vertrauensperson eine kleine runde im Haus geht.

Mein Arbeitskollege hat vor Urlaubsantritt die Eckventile des Waschbeckens geschlossen, damit nicht passieren kann. Jedoch wurde dieses gerade durch diese Aktion undicht. Die Versicherung wollte wegen der 72h-Regel nicht zahlen, er konnte jedoch nachweisen daß zumindest alle 2 Tage wer in der Wohnung war. Es war auch die Vertrauensperosn welche den Wasserschaden gemeldet hatte und das Wasser abdrehen ließ. Diese PErson war zum Füttern des Hamsters da.

Ergebnis: Versicherung zahlte
Auf die Ansicht der Versicherung, dass etwa alle 3 Tage eine Vertrauensperson eine Runde im Haus/in der Wohnung geht, würde ich es ankommen lassen (Gericht). Gesetzt den Fall, die Kontrolle wäre um 8h dagewesen und um 9h entsteht ein Wasserschaden. Und die Vertrauensperson kommt erst wieder in 3 Tagen zur Kontrolle, weil sie ja vor einer Stunde da war. Was ist dann? Oder muss der Haus/Wohnungsinhaber während seiner Abwesenheit jetzt schon eine Stechuhr bereitstellen? Was, wenn ich keine Vertrauensperson habe? Darf ich dann nicht in Urlaub fahren? Nein, so leicht kann es sich die Versicherung für mein Verständnis nicht machen. Der Hauptwasserhahn wurde abgesperrt, und die Versicherung muss das Gegenteil beweisen. Und dass in dem geschilderten Fall ein Eckventil gebrochen oder undicht geworden ist, kommt ja auch nur in 100 Jahren vor. Die Versicherung hat daher nicht deswegen bezahlt, weil irgendwer das Tier gefüttert hat, sondern weil sie auf Grund des abgesperrten Ventils sowieso hätte zahlen müssen.

This message was edited 1 time. Last update was at 31. December 2017 18:41

Wie kommt dieser Artikel in die Rubrik "Zahnbehandlung"?
Ja und was hat das bei Zahnbehandlung zu suchen ???
Wir haben den Beitrag ins Forum "Geld & Versicherung" verschoben.

Ihr KONSUMENT-Team

This message was edited 1 time. Last update was at 14. February 2020 12:16

Zurück zur Themen-Übersicht
Angemeldet als: Gast      Die aktuelle Uhrzeit ist: 19. October 2021 14:48