Anmelden / Zugang aktivieren
Thema beantworten Zurück zur Themen-Übersicht
0 Antworten Seiten:  1
Ich wurde nun von einer älteren Nachbarin um Hilfe gebeten.
Nach einer Krebs Operation empfahl ihr der Arzt, sicherheitshalber eine weitere spezielle Untersuchung (Röntgen) machen zu lassen. Mit diesem Arztbrief müßte sie um einen Termin ansuchen. Hier wurde sie darauf verwiesen, daß der Hausarzt eine entsprechende Zuweisung ausstellen müsse. Dieser gab ihr dann das Papier in die Hand. Verweis darauf, daß dieses Röntgen vom Chefarzt bewilligt werden müsse. Nun hat die Frau jemanden im Ort gesucht, der diese gesammelten Papiere per Fax an die zuständige Krankenkassenstelle schickt.
Und in einem Ort, wo die Jungen tagsüber nach Wien pendeln müssen, dadurch morgens und abends stundenlang im Zug oder Auto sitzen... in einem Ort wo viele ältere Leute wohnen, die weder über Faxgeräte noch über Computer/Internet/Mail verfügen, wird es dann für Betroffene mühsam.


Ich habe ähnliches schon bei anderen älteren Leuten beobachtet und gehört und allmählich wächst mein Unverständnis.
Warum bitte kann nicht der Hausarzt diese Bewilligungen einholen??! Es läßt sich doch kaum jemand zum Spaß operieren, röntgen udgl. Ich finde schon, daß der „kurze Arzt / Amts / Krankenkassen / Bewilligungsweg“ dem Hausarzt verpflichtend gemacht werden sollte. Es ist für alte und/oder kranke Menschen sehr sehr mühsam und aufwendig. Und warum muß jeder daheim über ein Büro mit Computer, Internet, Mail, Sanner, Fax verfügen???

Laut Hausarzt wird ihm der Arbeits- und Zeitaufwand für die Bewilligungseinholung bei der Krankenkasse nicht vergütet, daher muß sich jeder selbst drum kümmern..

Irgendwie nicht menschenfreundlich, nicht patientenfreundlich.
Zurück zur Themen-Übersicht
Angemeldet als: Gast      Die aktuelle Uhrzeit ist: 05. December 2021 21:27