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Unter dem Sozialminister Hundstorfer wurden über einen längeren Zeitraum hinweg zahlreiche Inserate in Tageszeitungen geschaltet. Mit Ganzseiten und Halbseiten Inseraten wurde auf die tollen Verbesserungen hingewiesen, die nicht nur Behinderten sondern allen alten Menschen, den Personen mit Kinderwagen, Einkaufstrolley, Gepäck usw. zugute kämen.

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Ich dachte mir immer, daß man dieses Geld, daß für diese vielen Inserate ausgegeben wurde, doch besser in die echten Erleichterungen stecken sollte. Bisher gibt es noch immer viel Probleme für Personen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind. Das sind neue Abstufungen bei den Haltestellen (Wiener Linien), die noch immer nicht schräg sind und daher nur mit gekipptem Rollstuhl befahrbar sind. Das sind Gehsteigkanten, zu schmale Gehsteige, Geschäfte in die man nicht hineinkommt oder nicht durchfahren kann, weil die Verkaufsständer zu eng stehen. Das sind vor allem ÖBB Bahnhöfe, wo man als alter Mensch oder mit Rollator + Rollstuhl nicht umsteigen kann, weil soviele Stufen sind ... es gibt eine lange Liste, die hier zu weit führen würde.
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Tatsache ist wohl, daß ältere Leute mit Krücken oder Stock auch berücksichtigt werden sollten.
Tatsache ist, daß man mit einem Einkaufstrolley oder einem Koffern ebenfalls bequem unterwegs sein möchte.
Und Tatsache ist vor allem daß es nicht nur Sport Rollstuhlfahrer gibt, sondern zunehmend ältere Menschen, die sich selbst nicht mit dem Rollstuhl fortbewegen können.

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Gerne möchte ich nun bei geeigneten Institutionen meine Erfahrungen beistellen und mithelfen, daß die damals vom Sozialministerium so vollmundig propagierten Verbesserungen tatsächlich umgesetzt werden. Den Verantwortlichen ist die Mühe des Alltags im öffentlichen Bereich wohl gar nicht bewußt.
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Angemeldet als: Gast      Die aktuelle Uhrzeit ist: 29. November 2021 04:34