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Ich verstehe und teile viele der geäußerten Einwände - möchte hier die für mich wichtigen Aspekte ergänzen:
1. Dass Datenschutz gewährleistet sein muss, darauf möchte ich mich verlassen können! 2. Dass die Registrierung der "Kontakte" auf Basis vorhandener Technik nicht ident mit einer (möglichen) Infektion sein, ist auch klar! Es geht für mich dabei um Hinweise, Warnungen etc.
3. Dass man eine solche App mit dem Namen "Stopp Corona" versieht, ist m.E. irreführendes Wunschdenken und Unsinn (da ist "Warn-App" schon intelligenter!); eine (solche) App wird (allein) nichts stoppen können!
4. Einsicht in die pro Tag registrierte Anzahl von relevanten Kontakten würde mein Vertrauen in eine solche App erheblich steigern (kann nicht nachvollziehen, welcher Zusammenhang mit dem Datenschutz da bestehen soll!?)
5. Warum sollte ich Vertrauen in die "Seriosität" einer Warnmeldung haben, wenn nicht kommuniziert wird, wie diese zu Stande kommt? (Es werden Schlüssel verglichen, dabei Treffer ermittelt, die aber noch nicht zu einer Warnmeldung führen müssen...)
6. Laut FAQ hat eine Warnmeldung keinen "Bescheidcharakter", man appelliert einfach an die Betroffenen, sich aber genau so zu verhalten!?
7. Also: kriege ich mit einer Warnmeldung rasch (genug) einen Test? Was melde ich meinem Arbeitgeber usw.? Was soll ich sonst noch machen, außer "auf Symptome warten"?

Und die für mich ALLES ENTSCHEIDENE FRAGE(n):
Will ich, will eine repräsentative Mehrheit in unserem Land wirklich wissen (und JEDERZEIT mitgeteilt erhalten), dass die Gefahr eine Infektion auf Basis eines registrierten Kontaktes gegeben ist?
Wenn ich da (auch) aktiv nachfragen könnte, dann wäre das für mich aktzeptabler! Da fühlte ich mich eingebunden!
Andererseits: keine Warnmeldung erhalten zu haben, heißt nicht, dass man keinen relevanten Kontakt hatte, dass man gesund wäre...
So bleibt der App also nur die Rolle des Überbringers einer schlechten Nachricht! Nicht wirklich ein Marketing-Highlight!
Von vielen Seiten wird zunehmend die Wichtigkeit des Contact Tracings betont! Die Ausbreitung geht vor allem über Cluster etc.
Um im Fall des Falles Auskunft geben zu können, wann man wo mit wievielen Leuten "Kontakt" gehabt haben könnte, sollte man ein entsprechendes "Tagebuch" führen, damit man auch nach mehreren Tagen noch Erinnerungshilfen hat, welche Situation kritisch gewesen sein könnte.
Leider ist da die "Stopp Corona"-App keinerlei Hilfe!!
Würde dem User auch zugänglich gemacht werden, wann wieviele solche "Kontakte" registriert wurden, dann hätte man hiefür Unterstützung und Anhaltspunkte, um nicht nur seine Erinnerung - hoffentlich noch ohne Fieber! - bemühen zu müssen.
Es wird also dem Einzelnen nicht zugemutet, hier eine gewisse Selbstverantwortung zu zeigen. Er wird dumm gehalten und soll sich ausschließlich nach Vorgaben, Verordnungen und Bescheiden richten...
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Angemeldet als: Gast      Die aktuelle Uhrzeit ist: 29. October 2021 00:03