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24 Antworten Seiten:
Ich bin absoluter Fan von Amazon, warum?

Man bestellt, weiß sofort die Lieferzeit, die ist immer pünktlich, als Prime Mitglied zahlt man keine Versandkosten und wenn man ein Problem hat, kann man sofort telef. oder sogar per chat das Problem lösen.

Meine Erfahrung mit Geschäften in Wien:

XXXLutz - Erfahrung Nr. 1:
2 riesige Glasbilder gekauft. Nach einiger Zeit fiel das erste im Wohnzimmer einfach von der Wand - kaputt.
Danach fiel da das zeite Glasbild in der Küche "fast" von der Wand. Grund: die Metallhalterung ist nur auf einem doppelseitigen Kleber auf dem Glasbild befest und hat sich von dem Kleber gelöst und rutschte weiter. Bevor es ganz auf den Boden fällt und viell noch meinen Fußboden kaputt macht, habe ich das Bild entfernt. Fotos gemacht und XXXLutz geschrieben ... Das üblige blbla , Rechnung will man! Wer hebt sich von einem Bild eine Rechnung auf? Trotz der FOtos und der Gefahr, dass das bei anderen Käufern auch passiert. werden sie weiter verkauft. Meine konnte ich kübeln.

XXXLutz - Erfahrung Nr. 2:
Ich schaute mir einen 70x70 weißen Lacktisch an und wollte ihn sogleich mitnehmen. Nein, geht nicht.
Ich musste ich zahlen, dann musste ich ihn von einem anderen Bundesland abholen. Also wenn man nicht einmal Kleinware lagernd hat, obwohl dafür sogar Werbung gemacht wird. Ist das lächerlich.

XXXLutz - Erfahrung Nr. 3:
2 Stühle gekauft - in Angebot. Schon bald löste sich die Hälfte des Knopfes der die Polsterung am Sitz hält, sodass nun ein halber Metallknopf auf der Sitzfläche war. So konnte man nicht mehr sitzen. Die andere Hälfte und das Kunstleder auf der zweiten Hälfte löste sich. Nach Anruf ob mir da jemand helfen kann den Metallknopf wieder zu befestigen oder zu kleben oder ein Haustischler das reparieren kann, meinte man nur lapidar "dafür war er ja in Aktion"!

Schneider:
ich ließ mir ung. 8 Sakkos umändern. Die Ärmeln kürzen. Nachdem ich nach der Anprobe die umgenähten Sakkos abholen wollte, probierte ich sie und stellte fest, dass die Ärmel unterschiedlich lang sind. Der Schneider meinte nur "wahrscheinlich haben sie unterschiedl. lange Arme"! Er wollte weder auf seine Kosten umändern, noch die Kosten reduzieren. Obwohl ich Anprobe hatte und er sie als Schneider abgesteckt hatte.

Hundefutter:
bei Tierärzten zahlt man für 1 kg /26 Euro best. Hundefutter. Bei Amazon, für dasselbe Originalfutter ca. 5 Euro/kg.

Sportgeschäft:
Wollte für meinen Mann für Weihnachten Regenschutz für Sportschuhe beim Radfahren kaufen.
Beratung war nicht möglich und Verkäufer auch nicht interessiert.

Ärzte: (auch wenn das nicht zum Konsumenten-Thema passt)
Es ist wie ein Lotto 6-er wenn man einen Arzt findet, der zuhört um überhaupt einmal zu erfahren, was der Patient für Symptome hat. Warum geht man zum Arzt? Um zu Erfahren was verursacht, diese Symptome.
Termine werden vereinbart und trotzdem hat man Wartezeit von ca. 1,5 STd. Fragt man nach ob man vergessen wurde, gibt es Antworten wie "wenn es Ihnen zu langsam geht, müssen Sie privat kommen, da gehts schneller"! Braucht man physio Therapie ist oft Wartezeit von vielen Monaten. Und Erklärung von Befunden ist oft gar nicht oder nur halbherzig.

So könnte ich endlos aufzählen und nicht nur mir geht es so - vorwiegend negative Erfahrung gemacht.
Keine Beratung durch erfahrenes Personal und in keinem Fall wurde mir geholfen.

Was ist los in Österreich? Man hat den Eindruck, dass alles nur mehr schnell gehen muss, der Mensch zählt nicht mehr viel, die Bedürfnisse gar nicht und das in sehr vielen Bereich.

Hauptsache es wird geworben, dass wir alle solidarisch einheimisch kaufen sollen, auch wenns teurer ist - egal, zusammen halt und die Firmen unterstützen.... aber tun die das auch?















This message was edited 2 times. Last update was at 19. July 2021 11:35

Bei "Ich bin absoluter Fan von Amazon, warum?" hat es mir schon alle Haare aufgestelt.

Sie nennen nur Kostenunterschiede, ohne den Hintergrund dafür zu kennen.

Wenn Sie tatsächlich offen dafür sind, Ihre Meinung anders zu bilden als auf der Couch liegend am Tablet Produkte zu bestellen und sich nach der Reihe Dopamin-Hits ins Hirn zu jagen, dann empfehle ich ein paar der folgenden Artikel über Amazon zu lesen.

https://netzpolitik.org/?s=amazon


Vielleicht verstehen Sie dann auch, wie Amazon durch dreiste Verdrängungstaktiken dazu kommt, ein für Produzenten unleistbares, ruinöses Preisdumping zu erzeugen.


Ein Beispiel. Haben Sie Produkte von Amazon Basics? Hier bietet amazon die Produkte teils kleiner Hersteller an und wertet aus, ob sich diese im Amazon Marketplace gut verkaufen. Ist dort ein Produkt besonders beliebt, wird es in der Schiene Amazon Basics nachgebaut, der ursprüngliche Hersteller des Kabels wird in der Rangliste bei amazon plötzlich letztgereiht und hat somit kostenlos für amazon einen Bedarf generiert, nur um dann rücksichtslos verdrängt und ausgetrocknet zu werden.


Das ist halsbrecherischer Kaptialismus wie man ihn nur heute sieht.


Und sie sitzen auf ihrem Sofa und faseln etwas daher von "alle andere sind teurer! Ich will halt billig!"


Zitat von Ihnen "Man hat den Eindruck, dass alles nur mehr schnell gehen muss" ... das kann man gleich an Sie zurückgeben.

This message was edited 1 time. Last update was at 22. July 2021 14:58

@ Mnemosyne:

Ihr Vorwurf"Sie nennen nur Kostenunterschiede, ohne den Hintergrund dafür zu kennen.".....

Meine Antwort:
Pkt 1.
ich habe exakt 1 x einen Kostenunterschied angeführt, bitte genau lesen!

Pkt2.
meinen Grund für diesen Artikel habe ich im zweiten Satz genau angegeben, nämlich:

"Man bestellt, weiß sofort die Lieferzeit, die ist immer pünktlich, als Prime Mitglied zahlt man keine Versandkosten und wenn man ein Problem hat, kann man sofort telef. oder sogar per chat das Problem lösen."

was sagt uns das?

Ich kritisiere schlechten, unqualifizierten Kundenservice - egal in welcher Branche.

Bitte genau und sinnerfassend lesen bevor Sie einen Beitrag kritisieren, danke.


Unsere Händler jammern über Amazon, aber was hindert sie eigentlich es genauso oder besser zu machen???
@reyny:
Stimmt, es ist ja so einfach. Man baut die Infrastruktur von amazon nach! Kann ja nicht so schwer sein.

Alles, was man braucht, ist >15 Jahre fermentierte Überwachungsdaten der Nutzer, die sie über alle ihre Websuchen und darüber hinaus auf ihren Smartphones und Computern verfolgt haben. Das kostet nur läppische Milliarden Euro, geschieht völlig intransparent und kein einziger Mensch kann in seine eigenen Daten einsehen. Aus den - sehr leicht zu gewinnenden! - Daten schafft man Interessensprofile, die in die Zukunft gerichtet den Konsumbedarf der Nutzer haarscharf prognostizieren können und ihre Bedürfnisse können dadurch schon erahnt werden, bevor die Personen selbst wissen, dass sie ein Produkt überhaupt brauchen werden.
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Soviel kann man doch von unseren heimischen Händlerln erwarten! Was kann daran so schwer sein, Millionen von Suchanfragen pro Sekunde abzuwickeln, sich an die einsame Spitze des Online-Geschäfts zu katapultieren, Premium-Systeme mit Knebelverträgen zu schaffen, Logistikfirmen und selbstversicherte Fahrer auszubeuten?
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Unsere Händler expandieren dann ganz einfach global, ist ja so leicht. Als nächstes verdrängen sie Millionen kleiner Unternehmer, Händler und Firmen, indem sie deren Produkte zuerst anbieten und dann Billigkopien bei den selben oder noch billiger produzierenderen Lieferanten bestellen. Die Billigkopien bieten sie dann im neuen, österreichischen Marketplace an und verdrängen die kleinen Händler, indem sie selbst zur gefährlichsten Konkurrenz geworden sind.
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Als nächstes tun sich unsere heimischen Händler, die Amazon ganz einfach kopieren, zusammen und holen sich Billiglohnarbeiter, Leasingarbeiter und ausländlische Arbeitskräfte, die sie grottig bezahlen, permanent überwachen und bei dem leisesten Anflug einer Gewerkschaftsgründung präventiv kündigen. Jeder Lagerarbeiter bekommt eine "elektronische Fußfessel", die bei Inaktivität oder Stillstehen von länger als zwei Sekunden Alarm schlägt und bei gehäuften Verstößen oder zu langen Toilettengängen automatisch die Kündigung vormerken.
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Unsere so auf dem besten Weg zum neuen "Ömazon" mutierenden, formals jammernden Händler müssen jetzt nur noch als "Nebengeschäft" ins Cloud-Anbieter-Geschäft einsteigen und sich mit der Regierung, der Exekutive und dem Militär zusammentun, denen sie fortan digitale Infrastrukturen verkaufen und Überwachungssoftware wie Gesichtserkennung anbieten, wodurch sie eine Abhängigkeit staatlicher Institutionen von privaten Firmen erzeugen.
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Weiters lernen unsere laut reyny und Natl bisher so schwachen und jammernden Händler mit einem Fingerschnippen, wie sie in großem Stil Steuern vermeiden, Schlupflöcher nutzen und ihren Gewinn dahingehend kaschieren, dass sie scheinbar nie rentabel wirtschaften und somit fast keine Abgaben zahlen.
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Nachdem Amazon von sich selbst sagt, dass es ein Konglomerat von Institutionen, Serviceleistungen, Softwareprodukten, Infrastrukturen und Geschäftszweigen ist, welches keinem Vergleich zu irgendeinem Etwas in der gesamten globalen Wirtschaft steht, sollten unsere heimischen Händler wirklich keine Ausreden haben, es so ein "Ding" wie Amazon – nennen wir es mal einen digitalen Staat - nachzumachen und den weltgrößten "Onlinehändler" (*Hust!*) zu ersetzen!

This message was edited 4 times. Last update was at 30. July 2021 01:13

@Natl

Ich wette mit Ihnen um 0,0001 Bitcoin, dass Sie keinen einzigen Artikel hier gelesen haben, noch nicht einmal die Überschriften:

https://netzpolitik.org/?s=amazon
Alles schön recht und gut, sowie lange kommentiert, aber: Steureschlupfllöcher, Mitarbeiterausbeutung usw. könnte ja alles von der Politik mit dementsprechenden Gesetzten verhindert werden können, oder?
Wir Konsumenten werden ja auch von der Politk bis zum Gehtnimmer gesetzlich reglementiert und überwacht, wieo geht das bei diesen "ach so schlimmen" Unternehmen nicht?
Nur nicht auf die EU ausreden!!!!
Wenn Sie sich mal in die Thematik von Big Tech einlesen, dann werden Sie schnell mal auf die Erkenntnis stoßen, dass die Politik mit ihren schwachen Regulierungen schon immer zwei Schritte hinter den Techunternehmen war.
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Wie lange hat es gedauert, bis Amazon und andere Onlinehändler nun endlich in Österreich besteuert werden? Sie regen sich einerseits darüber auf, wie schlecht heimische Händler in Sachen Kundendienst und Zuverlässigkeit im Vergleich mit Amazon abschneiden, gleichzeitig pumpen Sie, Natl und andere "Amazon-Fans" seit Jahren (!) ihr Geld in dieses Unternehmen, welches in Österreich bis vor kurzem keinen einzigen Cent Abgaben gezahlt hat.
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Behandlungen beim Arzt, Sakkos umändern und auf Möbeln Probeliegen wird Amazon vielleicht nicht so bald anbieten können. Aber ich möchte drauf wetten, dass Sie das unreflektiert und mit offenen Armen begrüßen würden und im selben Atemzug machen Sie dann Kleinunternehmen den Vorwurf, warum die nicht die selben Leistungen bieten können wie das Militär-beliefernde Amazon es schafft.
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Bei einem heimischen Händler bekommen Sie vielleicht das selbe Ladekabel um einen Euro teurer. Dafür klebt am Ladekabel, dass Sie bei Amazon bestellen pathetisch ausgedrückt Schweiß und Blut von den Arbeitern der gesamten Lieferkette. Vom ausgebeuteten Produzenten, Spediteur, Lieferanten, Lagerarbeiter bis hin zum kleinen Unternehmer im Marketplace von Amazon, der dort vielleicht noch 50% Abgaben zahlen muss, weil kein Mensch mehr auf privaten, kleinen Webseiten was bestellt.
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Bequem von der Couch aus treiben Sie den modernen Sklavenhandel an und haben dann noch die Chuzpe nach niedrigeren Preisen und besseren Service zu schreien.
Aber eines ist schon klar - niemand zwingt die Arbeitnehmer bei diesen "ach so schrecklichen Unternehmen" zu arbeiten!!!
Jeder kann sich frei entscheiden wo er arbeiten möchte!!!
Das ist die freie Marktwirtschaft und ich bin froh und dankbar in solch einer zu leben!!
reyny wrote:Aber eines ist schon klar - niemand zwingt die Arbeitnehmer bei diesen "ach so schrecklichen Unternehmen" zu arbeiten!!!
Jeder kann sich frei entscheiden wo er arbeiten möchte!!!
Das ist die freie Marktwirtschaft und ich bin froh und dankbar in solch einer zu leben!!


Selbst diese Behauptung ist genauer betrachtet falsch.
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Dadurch, dass Amazon so dermaßen weit verbreitet ist und die Mehrheit ihren Bedarf an Konsumgütern über Bestellungen deckt, hat Amazon wie beschrieben tausende, kleinere Geschäfte verdrängt und großteils gänzlich ruiniert. Dadurch sind auch Stellen weggebrochen und Angestellte von kleinen Versandhäusern, Händlern, Produzenten, Handwerkern und so weiter haben ihre Lebensgrundlage verloren.
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So entsteht ein Vakuum und die Leute "müssen" derartige Stellen annehmen, schlichtweg weil es nichts anderes gibt. Vielleicht haben Sie es schon mitbekommen, Amazon baut in Graz ein Lieferzentrum mit über 60.000 m². Zudem steigen sie sukzessive in den Lebensmittelhandel ein, indem sie Essen nachhause liefern und bargeldlose Walk-in-stores eröffnen.
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Anderswo spricht man vom Klimaschutz, ja viele Experten meinen, wir hätten bereits den Punkt überschritten, an dem wir das Klima noch wiederherstellen könnten. Derweil lässt sich Jeff Bezos mit der Treibstoffmenge, die tausenden Atlantikflügen mit dem Flugzeug entsprechen, kurz zum Spaß ins All schicken.
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Diese Geasamtheit an allem, was den modernen Konsum so dekadent, schädlich, ruinös und destruktiv macht, unterstützen Sie und alle Amazonkunden mit jeder einzelnen Bestellung aufs Neue.

Alles was hier über Amazon angeführt wurde stimmt wohl. Was man aber an dieser Stelle aber auch sagen muss das die Anderen auch nicht besser sind. Nur weil sie über weniger Geld verfügen bedeutet das noch nicht das sie weniger primitiv und gierig agieren als Amazon.
Bei mir war es zuletzt so das von 5 Paketen (heimischer Firmen) 3 nicht in Ordnung waren. Das Harmloseste war noch das sie nur diese Hälfte kassiert haben die sie auch verschickt haben. Das lag wohl auch nur daran das dieses Paket per Nachname geliefert wurde und die Firma wohl befürchtet hat ich es nicht annehme wenn die Rechnung falsch ist. (Meine Anfrage an das Unternehmen warum man den Onlinebestellvorgang überhaupt abschliessen kann wenn die Ware gar nicht vorhanden ist antwortete man mir per Mail das dies zu viel Aufwand wäre.) Beim anderen Paket das ich im voraus bezahlt habe hat auch ein Teil gefehlt und ist dann natürlich der gesamte Geldbetrag weg. Da kann man dann nur hoffen das die Firma einem blind glaubt das da was gefehlt hat (ich kann ja nicht bei jedem Paket einen Anwalt und drei Zeugen dabei haben wenn ich es öffne).
Naja Paketsendungen per Nachnahme hat man wohl weitgehend abgeschafft. Abholstationen wie z.B. Mylemon sie (vor Covid noch) hatte (wo man vor Ort dann überprüfen kann ob die Waren wie bestellt vorhanden sind und dann eben nur das bezahlt was da ist) will auch keiner ist ihnen wohl zu mühsam. Die Konzepte die sich durchsetzten sind nur für Firmen von Vorteil.
Gut man kann schimpfen über Amazon aber sie wissen wenigstens wie man ein Paket verschickt. Also wenn ich überall mies behandelt werde und jeder nur noch alles weggeckelt was irgendwie man Aufwand aussieht... Ich denke das ist wohl der Hauptgrund warum Amazon so viele Kunden hat. Der Mensch ist halt opportunistisch und geht da hin wo er besser behandelt wird.
Bei der Jobsuche funktioniert das halt leider nur selten, wer eine Vorschreibung vom AMS bekommt und diese Stelle ablehnt... dann versuch da mal nein zu sagen... Freie Wahl hat man nur wenn es grundsätzlich mehr Jobs als Arbeitssuchende gibt.
Die Wirtschaft will nun mal ein stehendes Heer an Arbeitslosen. Natürlich auch damit man schnell auf Fluktuationen am Markt reagieren kann, es ist aber auch eine Machtposition und sie müssen nicht mehr so gute Konditionen anbieten.

This message was edited 1 time. Last update was at 31. July 2021 16:25

....also sind auch die vielen österreichischen Händler die ihre Waren gewinnbringend über Amazon vertreiben auch ruinös!!!?????
Und wie bereits angeführt - ich als Konsument werde immer den für mich den günstigsten Preis bei gleicher Qualität wählen!
Wie sagte es Niki Lauda so treffend: Ich habe nichts zu verschenken!!
reyny wrote:....also sind auch die vielen österreichischen Händler die ihre Waren gewinnbringend über Amazon vertreiben auch ruinös!!!?????
Und wie bereits angeführt - ich als Konsument werde immer den für mich den günstigsten Preis bei gleicher Qualität wählen!
Wie sagte es Niki Lauda so treffend: Ich habe nichts zu verschenken!!


Meinen Sie gewinnbringend im Sinne von "haben keine andere Wahl"? Wissen Sie, wieviel ein kleines Unternehmen an Amazon abgeben muss bei einem erfolgreichen Verkauf über den Marketplace?

Es ist inzwischen so, dass jeder Händler praktisch unsichtbar ist, wenn er nicht im Amazon Marketplace vertreten ist. Diese Monopolisierung bringt erhebliche Nachteile für den Konsumenten und jeden, der für so ein Tech-Unternehmen arbeitet, da hier die Marktmacht bereits kaltblütig ausgenutzt wird. Amazon zahlt ein Heer an Anwälten, die ihre Schlupflöcher absichern und sich aus jedem juristischen Konflikt herauswinden können.

Und abschließend noch etwas weniger Diplomatisches: Wie Sie mit diesem Spruch von Niki Lauda Ihren Egoismus schönreden, ist derart widerliches, gestriges Denken. Mit der turbokapitalistischen Einstellung verprassen wir nicht nur im Eiltempo die natürlichen Resourcen, das gefährdet Arbeitsplätze und langfristig auch die Demokratie.

Scheuklappen-Denken. "Hauptsache billig!", "Amazon kann halt schneller" ... Nicht wundern, wenn wir in ein paar Jahren Österreich nicht mehr wiedererkennen und alles von Techfirmen und Großinvestoren bestimmt wird.
...diese "Schlupflöcher" wie Sie sie nennen sind aber auch gesetzlich oder leider auch ungenügend ungeregelt!!
Also hängt wieder alles von der Politik ab, welche auch ein unbegrenztes Heer von kundigen Experten zur Verfügung hat!
Den Konsumenten dafür verantwortlich zu machen wäre einfach zu billig!
reyny wrote:...diese "Schlupflöcher" wie Sie sie nennen sind aber auch gesetzlich oder leider auch ungenügend ungeregelt!!
Also hängt wieder alles von der Politik ab, welche auch ein unbegrenztes Heer von kundigen Experten zur Verfügung hat!
Den Konsumenten dafür verantwortlich zu machen wäre einfach zu billig!


Na aber sicherlich trägt der Konsument mit Schuld an der Gesamtsituation. Sie sind ja auch nicht ohne Grund KONSUMENT-Leser, nehme ich an? Wer sich nicht informiert, ist nachher der Gelackmeierte. Wenn Sie nachhaltig einkaufen oder vermeiden wollen, dass Sie über den Tisch gezogen werden oder minderwertige Ware angedreht bekommen, dann lesen Sie nach was Sie zu dem Produkt an Informationen finden.
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Eine Bekannte von mir bestellte einen Bindfaden bei Amazon. Auf den Fotos sah er ganz normal aus, sollte aus Flachs oder Hanf sein. Der Bindfaden kam an und es stellte sich heraus, dass er vollständig aus Plastik war. Ich bemerkte das, als ich durch den Garten ging und den Bindfaden genauer betrachtete. Da waren allerdings schon einige Meter Bindfaden für die Fixierung von Rosen und Sträuchern in Verwendung gekommen. Der spröde Faden löst sich in der Sonne auf und bröckelt in Kleinstteilen in die Wiese. Mikroplastik par excellence.
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Anhand dieses Beispiels sehen Sie wie auch Ihr so hochgelobtes Amazon den Konsumenten täuscht wo es nur geht. Es stand nirgends in der Anzeige, dass der Faden aus Plastik war.
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Wenn Sie nachhaltig einkaufen wollen, Wert auf gerechte Bezahlung legen, gegen den Fortschritt der Massenüberwachung sind ... dann sollten Sie eine derart kriminelle Organisation auf keinen Fall mit Ihrem Ersparten unterstützen, nur weil die ein paar Euro billiger sind!
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Und nur zur Info, Amazon liefert nicht billiger. Die Lieferkosten sind im Preis inkludiert, das gilt besonders für Kleidung. Hier wird verschwenderisch hin und her geschickt – anprobieren, passt nicht, zurückschicken, andere Größe bestellen. Was das an Treibstoff kostet, das wollen Sie nicht wissen. Und genau das macht Amazon - Sie erfahren es nicht, sollen Sie auch nicht! Sie sollen ja bloß ein braver, zufriedener Kunde sein.
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Angemeldet als: Gast      Die aktuelle Uhrzeit ist: 07. December 2021 18:30