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12 Antworten Seiten:  1
Die Wiener Linien vergeben Semestertickets (1.9. – 31.1. und 1.2. – 30.6.) für Studierende zu einem super günstigen Preis. Für Studenten die in Wien wohnen und in Wien studieren 75,- Euro, für jene die in einem anderen österreichischen Bundesland wohnen und in Wien studieren um 150,- Euro.

Für Studierende deren Wohnsitz nicht in Wien ist, besteht meist die Möglichkeit sich einen Teilbetrag des Tickets über Förderinstitutionen zurückzuholen. Das ist ja alles schön und gut. Aber jene Studenten die weder in Wien wohnen, noch in Wien studieren, haben keine Möglichkeit auf eine Semesterkarte. Warum nicht, frage ich mich?

Für die Wiener Linien würde es doch keinen Unterschied machen alle Studierenden, egal aus welchem (Bundes-)Land, gleich zu behandeln. Dann würden sich auch Studenten, die z.B. in Niederösterreich studieren und öfter nach Wien pendeln, viel Geld und einzelne Ticketkäufe ersparen.
Diese Forderung ist - mit Verlaub - schon ziemlich blauäugig. Weshalb sollten die Wr.Linien Studententickets für Studierende anbieten, die weder in Wien studieren noch dort wohnen.
Auch die Wr. Linien sind zum wirtschaftlichen Kalkulieren verpflichtet. Kennen Sie etwa eine Kommune in Österreich, die derartige generelle Vergünstigungen für Studierende anbietet? Studierende, die während des Semesters die Zeit und das Geld haben, regelmäßig nach Wien zu fahren, werden sich auch reguläre Tickets leisten können.
Nun ja, es ist mir durch aus bewusst, dass es nicht sehr viele Studenten betreffen wird, dennoch gibt es auch berufsbegleitend Studierende, welche ein oder mehrere Tage in der Woche nach Wien pendeln und in Summe können 2 Euro pro Einzelfahrt (sind dann meist 4 Euro pro Tag) schon ganz schön ins Geld gehen.
Jetzt kann man damit argumentieren, dass die Studenten ja arbeiten und sich das leisten können sollten, aber rechnet man dann auch noch eine ÖBB-Zugkarte etc. dazu, dann kommt da schon einiges zusammen und häufig rentiert sich das Arbeiten dann nicht mehr wirklich.
Ich bin der Meinung, dass alle Studenten gleich behandelt werden sollten und nicht nur die in Wien wohnenden und Wiener Studierenden bevorzugt werden sollten. Das wird die Wiener Linien finanzielle sicherlich nicht negativ beeinträchtigen, die sollen lieber froh sein, dass Studenten überhaupt dafür zahlen (wollen). Und falls doch, dann sollen sie sich ein ordentlichen Konzept zur Kartenkontrolle einfallen lassen, dann nehmen sie auch gleich wieder eine Menge Bares auf einen Schlag ein.
Stimmt, die Wr. Linien könnten Studenten generell einen Rabatt bieten, denn 4 EURO pro Tag plus ÖBB-Fahrkarte (trotz Vorteilscard nicht so günstig) sind nicht wirklich billig.

Überdies ärgerlich, wenn man weiß, daß man mit seinem Fahrpreis auch die vergleichsweise fast geschenkten (beschönigend als Mobilitätskarte, früher Sozialkarte) Preise - 15 EURO statt 45 EURO für eine Monatskarte für Mindestsicherungsbezieher - mitfinanziert. Warum können sich diese nicht Fahrschein zum Normaltarif kaufen?
Sie müssen nicht täglich zur Arbeit, folglich besteht auch keine Notwendigkeit, ihnne aus Steuergeld eine Monatskarte zu finanzieren.

Die beiden letzten Beiträge sind unsachlich und gehen am Thema vorbei. Völlig entbehrlich und entlarvend ist die Bemerkung von Dani22, "die Wr.Linien sollten froh sein, dass Studenten überhaupt zahlen (wollen)".
Üblicherweise kann jeder Studierende mit gültiger Inskriptionsbestätigung ein Semesterticket erwerben (falls dieses angeboten wird), gleichgültig ob berufstätig oder nicht.
Zum Beitrag von sidestep sei bemerkt: 4 Monatskarten à 45 Euro sind jedenfalls teurer als das Semesterticket um 150 Euro. Bevölkerungsgruppen gegeneinander auszuspielen ist kein akzeptabler Diskussionsbeitrag.
@Kech
Freie Meinungsäußerung ist nicht verboten - ich habe nichts gegen Verbilligungen von Tickets für Studierende, Mindestrentner, Behinderte, doch bei Mindestsicherungsbeziehern (meist nicht arbeitswillig) sehe ich keinerlei Notwendigkeit, vergünstigte Monatskarten vom Steuerzahler finanzieren zu lassen! Bin mir sicher, der Großteil der Leser gibt mir recht.

This message was edited 2 times. Last update was at 06. February 2013 15:12

@ sidestep
Jedem steht es frei, seine Meinung zu äußern, jedoch sollte auf Vorurteile verzichtet werden. Einem Großteil der Mindestsicherungsbezieher Arbeitunwillen zu unterstellen, ist jedenfalls nicht die feine Art. Auch in anderen Landeshauptstädten erhalten Einkommensschwache Vergünstigungen bei den Öffis.

Der Steuerzahler finanziert auch vergünstigte Tickets für Studierende, die gar nicht darauf angewiesen wären oder vielleicht nicht sehr studierwillig sind. Wie stehen Sie dazu?
Warum Vorurteile? Es ist meine Meinung und die bleibt mir unbenommen. Frei nach Rousseau:" Ich mag verdammen was Du sagtst, doch ich werde alles tun, daß Du es sagen darfst !"

Bummelstudenten (nicht studierwillige also) sind rasch weg vom Fenster, wenn sie die vorgeschriebenen Prüfungen nicht in der Mindestzeit plus einem Toleanzsemester absolvieren - schwer genug! Und dann fallen auch sämtl. Vergünstigungen weg - Ihr Vergleich zielt also ins Leere.

Mindestsicherungsbezieher könnten zB zu gemeinnützigen Tätigkeiten herangezogen werden, um sich die Grundsicherung zu verdienen und nicht alles umsonst zu bekommen!
@ sidestep
Bei so viel XXXX (unangemessenen Begriff entfernt; die REDAKTION) erübrigt sich jede weitere Diskussion. Selbstreflexion hat noch keinem geschadet!

This message was edited 1 time. Last update was at 11. February 2013 16:40

Zu nachvollziehbaren und realen Argumenten fällt Ihnen nichts ein - Menschen, die andere Meinungen nicht gelten lassen bezeichnet man übrigens als XXXX (unangemessenen Begriff entfernt; die REDAKTION).

This message was edited 1 time. Last update was at 11. February 2013 16:42

Erleichterungen für Studenten aus NÖ im öffentlichen Verkehr der Wiener Linien: Da lassen sich durchaus Pro- und Kontra-Argumente finden. Auch wenn gegen Ende der Ärger hochkocht: Bitte sachlich bleiben und Beschimpfungen vermeiden. Danke.
Ihr KONSUMENT-Team
Da werden Bezieher/innen von Mindestsicherung und Student/inn/en gegeneinander ausgespielt. Warum wird ein/e User/in abgekanzelt, die/der eine bescheidene finanzielle Besserstellung von Student/inn/en wünscht? Es gibt sowohl Personen, die Mindestsicherung beziehen und KEINE Tachinierer sind, als auch Studierende, die keine reichen Eltern haben.
Schade, daß die KONSUMENT-Redaktion hier zensiert - noh dazu wo ich kein Schimpfwort verwendet habe.

Warum gibt es so viele Mindessicherungs-Bezieher? Weil sie sich dadurch das Arbeiten ersparen und finanziell nicht schlechter dastehen als jemand, der zB 1200 EURO netto bezieht und davon sämtliche seiner Ausgaben ohne Vergünstigungen selbst bezahlen muß.
So sichern sich natürlich auch RotGrün neue Wähler, weil ihnen das frühere Klientel scharenweise davonläuft.

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Angemeldet als: Gast      Die aktuelle Uhrzeit ist: 28. November 2021 21:22