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2 Antworten Seiten:  1
Vorletztes Wochenende (Freitag bis Sonntag) hatten wir ein Mietauto über die Plattform billigermietwagen.de bei Buchbinder/Schlachthausgasse gemietet. Bei Abholung am Freitag in der Schlachthausgasse lief noch alles korrekt ab.


Als wir dann am Samstag wie geplant unsere Reise antraten, ergaben sich bereits nach 30 min Fahrt Probleme. Der Fehlercode für 55 begann aufzuscheinen. Nach Stehenbleiben auf einem Rastplatz ging die Warnleuchte wieder aus, wir setzten die Fahrt fort. Wir wollten im Handbuch des Fahrzeugs die Bedeutung des Codes nachsehen, jedoch war kein Handbuch im Fahrzeug. Kurz nach der Weiterfahrt leuchtete die Warnlampe erneut auf, hinzu kam die Warnleuchte für den Reifendruck sowie für Motormotormanagement!


Im selben Zug ließ sich das Auto nicht mehr beschleunigen (wir befanden uns auf der Autobahn/S31), es war mir also nur noch möglich am Pannenstreifen zu halten. Nach einem Telefonat mit Buchbinder wurden wir angehalten den Motor 10min auskühlen zu lassen und anschließend hochtourig weiterzufahren. Als nach 2maligen Versuch mit jeweils über 10min Wartezeit eine Weiterfahrt jedoch noch immer nicht möglich war, wandten wir uns wieder an Buchbinder, die uns einen Ersatzwagen schicken wollten.


Da sich im Auto auch meine knapp 2-jährige Tochter befand und die Außentemperatur das Auto bereits erheblich abgekühlt hatte, organisierte ich auf eigene Kosten eine Abholmöglichkeit für meine Tochter und meine Partnerin. Das Auswechseln des Autos ging nach einer Wartezeit von 2,5 h nach erfolgter Panne dann problemlos über die Bühne. Soweit entsprach das Verhalten von Buchbinder also den Erwartungen und war unserer Meinung nach angemessen.


Als nicht angemessen empfand ich es allerdings, als mir am Sonntag bei der Rückgabe eine Tankrechnung in Höhe von EUR 42,- für den defekten Erstwagen überreicht wurde. Dazu ist zu sagen, dass das defekte Fahrzeugs bis zur Panne ca. 75 km bewegt wurde. Diese EUR 42,- waren also definitiv nicht gerechtfertigt. Zwar halbierte der Einsatz-/Standortleiter(?) nach meiner Entrüstung über diese Summe den Betrag, doch selbst die EUR 21,- halte ich für äußerst unwahrscheinlich, da wir für den Tank des Ersatzautos (und damit sind wir ca. die verbleibenden ca. 66 % der Strecke gefahren – etwa 130 km) lediglich EUR 18,- bezahlten. Hinzu kommt, dass es nicht mal im Ansatz zu einer Entschuldigung für die mir entstandenen Unannehmlichkeiten gekommen ist.


Ich hatte mit einer Gutschrift, zumindest jedoch mit einer Entschuldigung gerechnet, im Gegenzug dafür aber eine unverschämt überteuerte Tankrechnung überreicht zu bekommen, mit dem Kommentar ich solle doch froh sein, dass das Auto von Buchbinder direkt ausgewechselt worden war, und wir nicht an die nächste Opel Werkstätte verwiesen worden sind, weggeschickt. Ich musste mir in aggressiven Ton vom Einsatz-/Standortleiter anhören, dass ich den Fehler (voller Partikelfilter) durch falsche Anwendung des Fahrzeugs verursacht habe, obwohl ich es erst am Vorabend abgeholt habe...


So habe ich schlussendlich die EUR 21,- akzeptiert, einfach um die Räumlichkeiten verlassen zu können. Für mich steht fest, dass ich bei Buchbinder definitiv kein Auto mehr mieten werde. Zum Glück gibt es in Wien ja Alternativen...

This message was edited 1 time. Last update was at 20. February 2013 15:36

Da gab doch einen Artikel:
http://www.konsument.at/cs/Satellite?pagename=Konsument/MagazinArtikel/Detail&cid=318875397230

Später Nachtrag, weils mir grad einfällt:
Hatte mir vor Jahren einen Wagen bei Autoverleih Buchbinder (Wien 3, Schlachthausgasse) ausgeliehen. 2 Tage, sagt Frau Unrecht vom Verleih, kosten ca. 350 Euro. Sie trägt bei der Besichtigung ein paar Kratzer in die Autobeschreibung ein ich sehe überhaupt keine Kratzer.
Vereinbare fixen Selbstbehalt bei Unfallschäden. Ich fahre sehr vorsichtig und parke das Auto sicher und soweit möglich geschützt. Rückkehr: Das Buchbinder-Team findet einen sehr feinen, unterbrochenen horizontalen Streifen auf der Beifahrerseite (vielleicht von Zweigen?). „Der ist neu“, stellen alle Buchbinder-Mitarbeiter übereinstimmend fest. Ich sehe ihn zum ersten Mal. Aktiv verursacht habe ich ihn nicht. In meinen Papieren ist der Kratzer nicht eingetragen, in älteren Mietverträgen von Fahrern vor mir auch nicht. Daher kostet mich das über 400 Euro (sogenannter Selbstbehalt). Bei der gründlichen Inspektion stellt ein Kollege vom Autoverleih weitere Schäden fest. Auch sie stehen nicht in der Auflistung der Schäden, mit denen mir der Wagen übergeben wurde. „Nein, die sind alt“, sagt gibt er Entwarnung, „die kenn ich die sind vom Radsportverband aber der horizontale, nein, der ist neu.“ Sie tragen den Schaden vom Radsportverband gleich in meine Papiere ein. Zwei Kratzer, zwei Mal Selbstbehalt

Beim Ausfüllen der Schadensmeldung an die Uniqua-Versicherung beginne ich ein paar Fragen zu stellen und erfahre: „wenn es zwei Schäden gibt, also einen Kratzer hinten und einen Kratzer vorne, dann müssen sie zwei Mal Selbstbehalt zahlen.“ Das wären dann über 800 Euro. Das hatte mir die Dame bei der Übergabe nicht mitgeteilt und im Vertrag steht es auch nicht. Ich verlange Kopien der Unterlagen, beginne mir etwas Zeit beim Durchlesen zu lassen und bemerke: Der Preis für die reine Miete des Wagens liegt bei ugf. 280 Euro ich staune: "Das ist ja billiger als angekündigt". Frau L.: „Sie sind unter dem Kilometerlimit geblieben, da fällt der billigere Tarif an.“ Von dem billigeren Tarif höre ich jetzt zum ersten Mal.
Schadensmeldung an Uniqua
Ich unterschreibe die Schadensmeldung an die Uniqua. "Werde ich von der Versicherung wegen des Schadens angerufen?" "Nein." Das Buchbinder-Team verspricht, wegen des Kratzers mit dem Chef zu reden. „Ich rufe Sie morgen an.“ Es gibt keinen Anruf.

Fazit 1: immer neu eingetragen
Bei Buchbinder-Schlachthausgasse werden die vorhandenen Schäden offenbar jedes Mal neu und individuell in die Autobeschreibung eingetragen – mehr oder weniger vollständig. Es gibt kein Blatt, das alle bisherigen Schäden vollständig kumuliert auflistet, wenn der Wagen neu an einen Mieter vergeben wird.

Fazit 2: Kunde soll alte Schäden zahlen
Rechtlich ist die Sache klar: Für Schäden, die ich ohne gegnerischen Schuldigen nach Hause bringe, bin ich verantwortlich. Schäden, die ich bei der Übernahme des Wagens übersehe, werden mir angelastet. So gesehen bin ich froh, dass der Herr aus dem Buchbinder-Team sich an den Schaden des Radsportverbandes erinnert (vielleicht sollte ich dort einmal anrufen). Und wenn er sich nicht erinnert hätte?

Fazit 3: falsche und unvollständige Angaben
Der Selbstbehalt wird schriftlich auf dem Mietvertrag mit 300 Euro angegeben, beträgt tatsächlich aber über 400 Euro. Es gibt keine mündliche und keine schriftliche Information, dass der Selbstbehalt für jeden einzelnen Schaden verrechnet wird.

Fazit 4: kein Beleg Preis ohne Mehrwertsteuer
Es gibt nach der Rückgabe keinen Beleg über den tatsächlichen Gesamtpreis für die Miete. Der Zettel mit dem echten Endpreis bleibt bei Buchbinder und wird von meiner Kreditkarte abgezogen. Die Tarife auf dem Mietvertrag sind ohne Mwst., obwohl es sich um ein Konsumentengeschäft handelt.

Wie kann ich als Kunde sicherstellen, dass mein Schaden nur einmal – z.B. mir und nicht dem nächsten Kunden - verrechnet wird?

This message was edited 4 times. Last update was at 22. September 2017 15:45



link funkt nicht, aber ich hab auch den Kommentar zum Artikel aus 02/2011 gefunden
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