KONSUMENT.AT - Katzenstreu - Testkriterien

Katzenstreu

Die Besten fürs Kistchen

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KONSUMENT 1/2014 veröffentlicht: 02.01.2014

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Testkriterien

So haben wir getestet und bewertet

Im Test: 30 klumpende Katzenstreuen.

ERGIEBIGKEIT (LABORPRÜFUNG): 40 %
Bestimmung der Ergiebigkeit in Anlehnung an die ÖNORM S 1002. Ein Probenbehälter definierter Größe wurde mit Streu befüllt und gleichmäßig abgestreift. An fünf Stellen des Produktbettes wurden mit einer Kolbenhubpipette je 50 Milliliter synthetische Urinlösung (pH-Wert 6,6 und Temperatur 38,8 [± 0,2] Grad C) gleichmäßig aufgebracht. Nach 30 Minuten wurde das geklumpte Material vorsichtig entnommen und abgewogen. Aus den fünf Messwerten wurde der Mittelwert errechnet und das Gewicht der Flüssigkeitsmenge abgezogen.

Das Gruppenurteil "Ergiebigkeit“ gibt an, welche Produktmenge notwendig ist, um 50 Milliliter Flüssigkeit zu binden. Der errechnete Preis (bezogen auf die Ergiebigkeit) gibt die Kosten an, um 50 Milliliter Flüssigkeit zu binden.

PRAXISTEST: 60 %
Für den Test standen mehrere Räume und Katzen unterschiedlicher Rasse (u.a. Britisch Kurzhaar, Perser, Maine Coone) zur Verfügung. In jedem Raum wurde ein Katzenklo mit Abdeckung (Maße ca. 37 x 38 x 47 cm) aufgestellt. In jedes Kisterl wurden immer sieben Zentimeter Katzenstreu eingefüllt. Pro Raum befand sich ein Tier. Jede Streu wurde durchschnittlich fünfmal fünf Tage lang in einem Raum getestet, wobei die Katzenstreu nach einem randomisierten Verfahren eingesetzt wurde. Die Beurteilung der Streu erfolgte anhand eines Fragebogens.
Geruch: Nach Abnahme des Deckels des Katzenklos wurden Urin- und Kotgeruch beurteilt.
Entfernen von Ausscheidungen: Zweimal täglich, morgens und abends, wurden die Urinklumpen und Kothäufchen entfernt. Die entnommene Menge wurde mit frischer Streu aufgefüllt. Außerdem wurde beim Entleeren des Kisterls beurteilt, ob sich am Boden des Kistchens Rückstände gebildet hatten.
Staubbelastung und Verschmutzung: Die Staubbelastung wurde sowohl beim Befüllen des Katzenklos als auch beim Entfernen der Klumpen und der Entsorgung der Streu beurteilt. Darüber hinaus wurde die Verschleppung von Streukörnern bzw. deren Haftung am Fell der Katze bewertet.
Akzeptanz: Es wurde beurteilt, ob die Katzen das Kisterl mit der Streu benutzten oder ihr Geschäft neben dem Kistchen erledigten.

PVC
Untersuchung der Kunststoffsäcke auf PVC mittels Beilstein-Methode.

Abwertungen
Das Testurteil konnte maximal eine Note besser sein als die Laborprüfung. Das Urteil für Entfernen von Ausscheidungen konnte nur um eine halbe Note besser sein als das Einzelurteil für Rückstände im Kisterl.
Das Urteil für Staubbelastung und Verschmutzung konnte nicht besser sein als das Urteil für Staubbelastung und nur um eine halbe Note besser als das Urteil für Verschleppung.

Bewertung

Wertung: 3 von 5 Sternen
35 Stimmen
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Kommentare

  • Cats Best Nature Gold speziell für Langhaarkatzen!!
    von marika-76 am 24.04.2014 um 20:15
    Es gibt im Versandhandel (zB zooplus)auch eine spezielle Langhaar_katzenstreu von Cats Best- Cats Best Nature Gold! Ich habe 2 Main Coon und das funktioniert super!!
  • Langhaarkatzen
    von REDAKTION am 28.01.2014 um 10:24

    Auch wir haben in unserem Praxistest immer wieder die Beobachtung gemacht, dass gerade bei Langhaarkatzen eher Streuteile am Fell und an den Pfoten haften bleiben. Deswegen und aufgrund von Erfahrungsberichten von Katzenbesitzern nach unserem Test von 2008 legten wir diesmal während des Tests vor jedes Katzenkistchen eine Teppichfliese. An den Pfoten haftende Streuteile wurden darauf abgestreift. Dadurch konnte das Austragen der Streu minimiert und der Bereich um den Eingang des Kisterls einfacher sauber gehalten werden. Hilft auch das nicht, ist es tatsächlich besser, bei Katzen mit langen Haaren eine schwerere Streu zu verwenden.

    Ihr KONSUMENT-Team

  • Testsieger ungeeignet für Langhaarkatzen
    von Kater Charly am 26.01.2014 um 12:38
    Hallo zusammen! Aufgrund dieses Tests habe ich einen 40-lt. Sack des Testsiegers gekauft - für die Menge "leicht" zu tragen aber leider keine Trageschlaufe (von der Garage in den Keller gibt es keinen Einkaufswagen). Klumpenbildung tadellos und auch das Gewicht des Vorgängers weniger. Aber: Unser Perser (inzwischen 13 Jahre) transportiert diese Streu bis ins Wohnzimmer und sogar in den nächsten Stock bis vor die Schlafzimmertür. Bei den bisher verwendeten Produkten (Plätze 5 + 6) lagen zwar auch geringe Mengen unmittelbar um das Katenkloo aber jetzt sieht man bereits von weitem, dass er am Töpfen war. Kurz und "gut": Für Langhaarkatzen ist die Steu zu leicht, bleibt in den Haaren (Schwanz streift das Mateial) hängen und somit im ganzen Bewegungsbereich verteilt. Nicht verwendbar! stefan
  • Unvollständiger Test
    von REDAKTION am 07.01.2014 um 16:10

    an AlZa: Um einen Überblick über die am österreichischen Markt erhältlichen Katzenstreu-Produkte zu erhalten, wurde eine umfassende Markterhebung durchgeführt. Aus Platzgründen mussten wir uns für den Test auf 30 Produkte beschränken. Die getroffene Auswahl stellt einen Querschnitt der in den Geschäften auffindbaren Streuen dar. Mitunter kann es vorkommen, dass ein Produkt zum Testzeitpunkt noch nicht, nicht mehr oder für unsere Untersuchung in nicht ausreichender Menge zur Verfügung steht. In solchen Fällen können wir das betreffende Produkt dann nicht berücksichtigen.

    Für den aktuellen Test haben wir uns klumpende Katzenstreu angesehen, die am meisten verwendete Streusorte. Silikatstreu klumpt nicht, deshalb wurde kein Produkt dieser Produktgruppe in den Test mitaufgenommen.

    Ihr KONSUMENT-Team

  • Katzenstreu Cat s Best
    von mirdra100 am 04.01.2014 um 22:08
    Seit drei Jahre schön super zufrieden mit Cat s Best! Kann ich herzlichst empfehlen!