Lampen: richtig leuchten

Welche Lampe für welchen Zweck?

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veröffentlicht: 07.04.2016

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Konzentration im Arbeitszimmer

Für den Schreibtisch ist Tageslicht am besten geeignet. Lampen, die diesem Licht nahekommen, müssen eine Farbtemperatur von über 5.000 Kelvin aufweisen. "Kaltweiß" nennt man dieses Licht; es ist bläulich, aktiviert, motiviert und steigert die Konzentrationsfähigkeit. Verantwortlich dafür ist ein Rezeptor im Auge, der auf das blaue Licht reagiert: Er bremst die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin und beschleunigt im Gegenzug die Produktion des Stresshormons Cortisol, das den Stoffwechsel anregt und den Körper auf Aktivität programmiert.

Bild: Africa Studio / Shutterstock.com
Arbeitszimmer: Kaltweißes Licht mit hoher Farbtemperatur (5000 Kelvin) erhöht die Konzentrationsfähigkeit: Leuchtstofflampen haben hier ihre Stärke.

 

Außerdem verstärkt es die Ausschüttung des stimmungsaufhellenden und leistungssteigernden Hormons Serotonin. Diese Wirkungen werden auch von Unternehmen bewusst genutzt, um die Konzentrationsfähigkeit (etwa bei Schichtdiensten in der Nacht) zu fördern. Für den Arbeitsbereich sind auch Leuchtstofflampen sehr gut geeignet, bei hohem Kelvinwert geben sie Farben viel natürlicher wieder als bei niedrigerer Farbtemperatur.

Satte Farben für die Küche

Bild: Dmitry Pistrov / Shutterstock.com

Küche: In Küche und Esszimmer ist
die natürliche Farbwiedergabe
wichtig. Halogenlampen schaffen
dies am besten (Ra-Wert 100).

Beim Kochen kommt es ebenso wie beim Essen auf eine möglichst gute Farbwiedergabe an. Reife Tomaten erscheinen sonst bräunlich, frisches Rindsfilet wirkt mattgrau und grüner Salat blass. Hier sind Halogenlampen (oder die alten Glühlampen) das Maß aller Dinge. Ihr Licht weist ein gleichmäßiges Farbspektrum mit hohem Rotanteil auf. Damit sehen auch rote Speisen natürlich aus, unterschiedliche Rottönungen lassen sich besser erkennen. Auch Leuchtdioden (LED) können meist auf eine ganz gute Farbwiedergabe verweisen. Energiesparlampen hingegen neigen stark zur Verfälschung der Farben, vor allem Speisen sehen wenig appetitlich aus.

Die Farbwiedergabe wird im sogenannten Ra-Wert ausgedrückt. Nur Halogen- oder Glühlampen kommen auf den Bestwert 100, gute LEDs erreichen 90, Leuchtstofflampen bleiben meist unter 80. Leider ist die Kennzeichnung des Ra-Wertes unzureichend geregelt. Die Hersteller geben einen Mittelwert von acht Indizes an, die für einzelne Farben stehen. Ausgerechnet Rot gehört nicht dazu! In unseren Tests wird ein Mittelwert aus 15 Farbtönen, inklusive Rot, gebildet.

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Kommentare

  • LED 3000 K
    von Lechinger am 01.07.2017 um 20:08
    dassLicht kozzt einenan die meisten Leuchten sind NICHT austauschbar man wirft eigentlich bei einer leuchte die 300 -400 € Kosttet die Designerlampe auf den Elecktronikschrott was soll dieses (Abmontieren Neukaufen Neumontieren ????!!! welch schwachsinn )Allte Leuchten kann man mit mit E 27 er Fassunngen vesehen denn es sind LED am Markt die hineinpassen !!! und gutes Licht geben.Man braucht nicht den Schrott der Anbieter nachgeben und Sich das kaufen das einen zusagt ausgenommen !! Leuchtmittel nicht austauschbar !! Sie werfen oft 350,00 bis 580,00 € in den Kübel 73/55 Goffie
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