KONSUMENT.AT - Selbstbedienungskassen im Supermarkt - Kein guter Trend! Was ist mit den Menschen?

Selbstbedienungskassen im Supermarkt

Kunden äußern Pro und Kontra

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KONSUMENT 12/2018 veröffentlicht: 22.11.2018, aktualisiert: 25.04.2019

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Selbstbedienungskassen sind ganz o.k. – mir sind trotzdem Kassen, die mit Personal besetzt sind, viel lieber. Zum einen ist der SB-Einkauf weder schneller noch günstiger abzuwickeln und zum anderen möchte ich den Erhalt jedes Arbeitsplatzes klar den Vorrang geben! Maschinen sollen uns die Arbeit erleichtern, nicht uns ersetzen!
Kurti H.  

Kein guter Trend! Was ist mit den Menschen? Die brauchen Arbeit und Geld! Wenn alle durch Maschinen ersetzt werden, werden die Arbeitslosen noch mehr. Die Kriminalität steigt, weil unausgelastet und kein Geld.
- Susanne B.

Geht für mich gar nicht. Es gehen Arbeitsplätze verloren und ich will mich nach einem Tag am Bildschirm nicht auch noch mit einem SB-Automaten beschäftigen. Außerdem, so denke ich, sind die Personalkosten schon in die Preise der Artikel mit einkalkuliert.
- Andi S.

Mit wenigen Waren lieber Selbstbedienungskasse als lange Schlange mit Leuten, die ihre Geldbörse erst suchen, nachdem die Kassierin/der Kassier gesagt hat, was es kostet. Oder die jeden Groschen langsam auszählen. Oder Gutscheine und weiß der Teufel was einlösen und dann diskutieren, ob sie noch gültig sind!
- David W.

Grundsätzlich geh ich nur zur normalen Kassa. Ich soll wohl kostenlos selbst die Arbeit machen, damit die Konzerne Arbeitsplätze einsparen!
- Ursula R.

Ich finde es eine Zumutung und Frechheit, die Kunden auch noch für das Einscannen heranzuziehen. Man versucht offensichtlich mit Gewalt, das ohnehin schon kaum vorhandene Personal noch mehr zu reduzieren. Man erzeugt einen künstlichen Stau, da meist nur eine Normalkassa geöffnet ist! Der Kunde hat offensichtlich keinen Stellenwert mehr. 
- Ing. Günter Schmaldienst, Wien 

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Kommentare

  • Bin dafür
    von Lonny am 31.12.2018 um 12:53
    Ich bin dafür, weil es um meine Zeit geht. Scannerkassen sind fast immer frei, und ich habe meinen Einkauf schnell erledigt.

    Viele Kommentare sind dagegen, weil:
    - Personalabbau: Ja, das stimmt, aber das ist der Lauf der Zeit. Dieselben Leute mögen bitte ihr Handy abgeben und sich für Wiedereinführung des Telefonfräuleins einsetzen. Und des Liftboys. Für den Parkplatzwächter. Den Schaffner...
    - Man will nicht alles selber machen. Man muss nur selber die Sachen über den Scanner ziehen. Aus- und Einräumen ins Wagerl macht man an der Kassa auch selber.

    Es ist wohl hauptsächlich ein soziales Problem: Man will mit Menschen zu tun haben und nicht mit Maschinen.

  • selbstbedienungskassen
    von der besserwisser am 10.12.2018 um 20:33
    ehrlich gesagt - es ist mir zu umständlich.
    die wartezeit, die ich gegenüber einer bedienungskassa einspare, verbrauche ich durch mein langsameres einscannen. der einzige vorteil, den ich sehe, liegt darin, dass ich gleich in ruhe den (aktions)preis kontrollieren kann und nicht im nachhinein an der bedienungskassa reklamieren muss.
    dagegen spricht eindeutig die einsparung von personal und dass ich die ganze arbeit selbst machen muss.
    wenn schon, dann eine vollautomatische erfassung, bei der ich nur mit dem vollen wagerl durchfahre und alles ist gescannt. das spart zeit und die mühe des aus- und wieder einräumens. abgesehen davon, dass auch diese variante aufgrund der personaleinsparung fragwürdig ist.