KONSUMENT.AT - Babybel Mini Rolls - Überdimensionierte Verpackung

Babybel Mini Rolls

Viel Verpackung, wenig Käse

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veröffentlicht: 16.03.2020

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Was Konsumenten alles versprochen und dann nicht gehalten wird. Diesmal im Lebensmittel-Check: ein Säckchen Babybel Käseschnecken, bei dem man mit dem Käse auch viel Plastik und Luft mitkauft.

 

Das steht drauf: Babybel Mini Rolls

Gekauft bei: in vielen Geschäften erhältlich

Das ist das Problem

Babybel Mini Rolls – kleine Käseschnecken aus schnittfestem Mozzarella – werden in einem Plastikbeutel angeboten, der auf den Seitenflächen leicht durchsichtig ist. Die Käseschnecken sind zusätzlich Stück für Stück in Plastikschalen mit Plastikdeckel verpackt. Der Beutel ist reichlich überdimensioniert und nur etwa zur Hälfte gefüllt.

„Der Käsesnack aus schnittfestem Mozzarella ist praktisch verpackt und eignet sich dadurch perfekt für viele Momente: von der Schulpause bis hin zum Nachmittags-Snack“, preist Hersteller Bel das Produkt auf seiner Homepage an. Eine Kundin war da gegenteiliger Meinung: „85 g Käse in einer riesigen Verpackung – jede Schnecke einzeln verpackt. Wahnsinn ... bei Billa gesehen und in Ohnmacht gefallen“, schrieb sie uns.

Viel Verpackungsmüll

Wir teilen die Ansicht der Kundin. Durch die leicht durchsichtigen Seitenflächen des Beutels kann man die fünf Einzelpackungen zwar grob erkennen und auf dem Beutel ist auch angegeben, dass hier fünf Mini Rolls drin sind; das ändert aber nichts daran, dass der Beutel viel zu groß ist und die einzelnen Verpackungsschalen zusätzlich viel Müll machen.

Von Hersteller Bel scheint allerdings keine Adaption der Verpackung geplant zu sein.

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