KONSUMENT.AT - Barilla i Pesti alla Genovese - Reaktion der Firma Barilla

Barilla i Pesti alla Genovese

Mit Sonnenblumenöl und Cashewkernen

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veröffentlicht: 27.02.2018

Inhalt

Reaktion der Firma Barilla

Was Barilla dazu sagt, dass das Pesto alle Genovese nicht nach der Originalrezeptur erzeugt ist:

"In unserer Saucenproduktion in der Nähe von Parma replizieren wir möglichst genau das, was in der traditionellen italienischen Küche geschieht, mit Zutaten, die wir sorgfältig auswählen. Die Hauptkriterien hier sind in erster Linie der Geschmack, die Lebensmittelsicherheit und natürlich auch die Eignung für die Rezeptur, um unseren Kunden großartige italienische Pesti zur Verfügung zu stellen, die aber auch lange haltbar sind. So ist es uns gelungen, in Österreich, aber auch Deutschland, Frankreich und der Schweiz zum Marktführer zu werden. 
Bei der Herstellung von Pesto Genovese in der eigenen Küche werden als Hauptzutaten frisches Basilikum, italienischer Käse, Knoblauch und Nüsse bzw. Schalenfrüchte verwendet. Die Hauptzutat unseres Pesto alla Genovese ist nach wie vor das Basilikum der Sorte ,Genovese‘. Dieses beziehen wir ausschließlich aus Italien, vorwiegend aus Anbaugebieten, die in der Nähe unserer Produktionsstätte liegen. Die Zugabe von Basilikumextrakt und dessen natürliches Aroma dienen der Intensität des Geschmacks. Beides wird zuvor aus dem frisch geernteten Basilikum gewonnen.
Eine weitere wichtige Zutat ist der Käse. Auch hier verwenden wir ausschließlich echten italienischen Grana Padano und Pecorino Romano mit dem Qualitätssiegel DOP (Denominazione d‘Origine Protetta), von den namhaftesten Herstellern Italiens. Der Käse wird aus den ganzen Käselaiben erst kurz vor Verwendung herausgerieben. 
Vor vielen Jahren begann Barilla damit, dem Pesto alla Genovese eine spezielle Mischung aus Cashew- und Pinienkernen beizumischen. 2005 wurde in der europäischen Gesetzgebung dann der potenziellen Tendenz Rechnung getragen, dass bei Pinienkernen eine Querkontamination mit Metallen möglich ist. Wir führten zusätzlich eigene Untersuchungen durch mit dem Ziel, das Rezept zu aktualisieren. Dank einer Qualitätsanalyse, die dem Geschmack und den Vorlieben der Verbraucher Rechnung trägt, beschlossen wir in der Folge, unseren Kunden eine neue Version des Pestos anzubieten, in dem wir – neben anderen Zutaten – ausschließlich Cashewkerne verwenden. Durch deren Verwendung erfüllen wir die Vorgaben an eine höhere Nahrungsmittelsicherheit. Die hohen Qualitätsstandards, die für Industrieprozesse mit besonders hohen qualitativen Spezifikationen gefordert werden, können von uns so ebenfalls eingehalten werden.
Das von uns verwendete Sonnenblumenöl ist ein hochstabiles Öl mit besonders hohem Fettsäuregehalt. Dieses Öl garantiert die Herstellung ohne Konservierungsstoffe sowie die hohen Qualitätsanforderungen an das Öl im Produktionsprozess. Während Olivenöl ,Extra Vergine‘ an sich ein hochwertiger Inhaltsstoff ist, zeigt unsere Erfahrung, dass die Verwendung von Olivenöl bei haltbaren, wärmebehandelten Produkten nicht optimal ist, da es im Laufe der Zeit zu Geschmacksveränderungen kommt. Dieser Tatsache wird häufig mit der Verwendung von Konservierungsstoffen/Antioxidantien begegnet, die wir in unserem Produkt konsequent vermeiden. 
Molke- und Buttermilchpulver dienen in geringen Mengen dazu, dem Pesto Cremigkeit und Süße zu geben, auch verbessern sie die vom Kunden gewünschte Anhaftung der Pesti an die Pasta. Die Verwendung einer Prise Zucker, um die Säure der verwendeten Kräuter und Gemüse auszubalancieren, ist generell auch in der Heimküche absolut üblich. Auch die geringe Menge an Milchsäure ist notwendig, um den Säuregehalt der Produkte zu regulieren und die Produktsicherheit zu gewährleisten."

Barilla Austria GmbH
5.1.2018

Wir meinen: Lesen Sie die Etikettenaufschrift vollständig und genau. Nur dann erfahren Sie, woraus sich das Produkt zusammensetzt.

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