KONSUMENT.AT - Buchweizenbrot mit Walnüssen - Reaktion der Firma Rewe

Buchweizenbrot mit Walnüssen

Mehr Weizen als Buchweizen

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veröffentlicht: 13.04.2017

Inhalt

Reaktion der Firma Rewe

Was Rewe dazu sagt, dass das Buchweizenbrot mit Walnüssen in erster Linie aus Weizenmehl erzeugt ist. 

„Das Produkt ,Buchweizenbrot mit Walnüssen‘ wird nicht als glutenfrei ausgelobt. Im Zutatentext sind alle Zutaten aufgelistet und die allergenhaltigen Zutaten hervorgehoben. Das Brot ist für Kunden mit Weizenallergie oder Zöliakie nicht geeignet, was für die entsprechende, sehr gut informierte Kundengruppe gut aus der Zutatenliste ersichtlich ist. 
Der Grund für die Verwendung von Weizenmehl ist, dass Buchweizen zur Gruppe der Pseudo-Cerealien gehört und alleine nicht backfähig ist.

Das Brot entspricht den Vorgaben des Österreichischen Lebensmittelcodex, der definiert, dass Brote in deren Bezeichnung auf Buchweizen hingewiesen wird, mindestens 20 % Buchweizen bezogen auf die Mahl- und Schälprodukte enthalten müssen.“

REWE International AG
19.1.2017

Wir meinen: Wir setzen voraus, dass Produkte rechtlich korrekt gekennzeichnet sind. Zusätzlich könnte man sie aber doch auch konsumentenfreundlich und unmissverständlich deklarieren! 

Bewertung

Wertung: 4 von 5 Sternen
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Kommentare

  • Können wir der EU verdanken
    von gerhard56 am 28.04.2017 um 09:33
    So ist es ja auch lt. EU-Recht völlig in Ordnung, dass z.B. in er Leberstreichwurst nur ein ganz geringer Anteil tatsächlich Leber ist. Als Konsument erwartet man sich ja doch, dass zumindest mehr als 50 % aus dem namensgebenden Lebensmittel, in diesem Fall Kalbsleber, besteht. Aber die EU ist da anderer Meinung, das gleiche Spiel bei Säften etc.