KONSUMENT.AT - Heimatgut Erdnuss Quinoa Flips - Zusammensetzung in der Zutatenliste nachlesen

Heimatgut Erdnuss Quinoa Flips

Mehr Mais als Erdnuss und Quinoa

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veröffentlicht: 17.11.2020

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Was Konsumenten alles versprochen und dann nicht gehalten wird. Diesmal im Lebensmittel-Check: Erdnuss Quinoa Flips, die in erster Linie aus Mais bestehen.

Das steht drauf:  Heimatgut Erdnuss Quinoa Flips

Gekauft bei: dm

Das ist das Problem

Ein guter Film, ein spannendes Autorennen – eine Packung Knabberzeug gehört da für viele einfach mit dazu. Neben herkömmlichen Knabbereien wie Erdnussflips, Karoffelchips & Co werden in den Geschäften zunehmend auch Alternativen angeboten (z.B. Proteinflips, Linsen- oder Gemüsechips). Die Auswahl ist groß.

Eine Konsumentin entdeckte bei dm Erdnuss Quinoa Flips der Marke Heimatgut. Auf dem Beutel waren eine Schüssel mit Flips und darunter ein Häufchen Quinoa und einige Erdnüsse abgebildet.

Klassische Erdnussflips werden aus Mais hergestellt und mit Erdnüssen, Gewürzen, Fett und Salz gewürzt. Die Kundin nahm aufgrund des Produktnamens und der Packungsaufmachung an, dass Erdnuss Quinoa Flips in erster Linie aus Erdnuss und Quinoa bestehen. Doch aus der Zutatenliste ging anderes hervor. Mais stand hier an erster Stelle, danach folgten Quinoa (14,2 %), Sonnenblumenöl, Erdnuss (12,9 %) und Salz. Die Erdnuss Quinoa Flips bestanden demnach großteils aus Mais.

Verpackung lässt andere Hauptzutaten erwarten

„Ich bin enttäuscht, dass die Hauptzutat der Flips Mais ist. Das hätte ich durch die Verpackung nicht vermutet. Auf der Verpackung sind schließlich auch nur Quinoa und Erdnüsse abgebildet, von Mais ist hier keine Spur (weder als Bild noch als Text)“, schrieb sie uns. Ein zweiter Konsument meldete uns dieses Produkt ebenfalls. Auch er hatte aufgrund der Packungsaufmachung nicht mit Mais als Hauptzutat gerechnet.

Mehr Klarheit durch Angabe am Etikett und Abbildung von Mais

Ein Hinweis am Etikett, dass diese Flips aus Mais, Quinoa und Erdnuss bestehen, würde für Klarheit sorgen. Obendrein sollte Mais auf dem Beutel auch abgebildet sein. Dann wüssten Kunden gleich nach dem ersten flüchtigen Blick auf die Packung besser über die Produktbeschaffenheit Bescheid.

Zutatenliste genau lesen

Markennamen suggerieren mitunter, dass für Produkte ausschließlich heimische Zutaten verwendet werden. In diesem Sinne sollte man sich auch vom Namen „Heimatgut“ nicht blenden lassen. In unseren Breiten wachsen bekanntermaßen weder Quinoa noch Erdnüsse.

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