Hildegard von Bingen Suppenwürze

Wenig drin

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veröffentlicht: 20.12.2016

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Was Konsumenten alles versprochen und dann nicht gehalten wird. Diesmal im Lebensmittel-Check: eine Dose mit ziemlich wenig Suppenwürze.

 

Das steht drauf: Hildegard von Bingen Suppenwürze

Gekauft bei: Martin Reformstark, 1030 Wien

Das ist das Problem

Hildegard von Bingen Suppenwürze wird in einer mit Folie und Deckel verschlossenen, blickdichten Dose verkauft. Das Pulver eignet sich als Basis für Suppen und Saucen und zum Würzen von Speisen. Eine KONSUMENT-Leserin hatte eine Dose Suppenwürze gekauft.

Nachdem sie zu Hause den Deckel abgenommen und die Folie abgezogen hatte, war sie perplex. Denn in dem Behältnis war erstaunlich wenig Suppenwürze drin. „Hallo, ich habe nicht schlecht gestaunt, als ich eine Dose Hildegard von Bingen Suppenwürze frisch öffnete. Wäre Sie nicht original verpackt gewesen, hätte ich bestimmt jemanden beschuldigt, dass sie bereits in Verwendung war“, teilte sie uns mit.

Hersteller hat viele Argumente

Und was sagt der Hersteller, die St. Hildegard-Posch GmbH, dazu? Für die Suppenwürze werde eine Standard-Dosengröße verwendet; die Suppenwürze habe nach dem Abfüllen ein größeres Volumen als nach dem Transport zum Geschäft bzw. zum Kunden; das Volumen variiere je nach Feinheitsgrad der Vermahlung; für eine gesetzeskonforme und lesefreundliche Kennzeichnung sei ein größere Verpackungsoberfläche notwendig bzw. von Vorteil ...

So viel Luft muss nicht sein

Viele Argumente werden hier vorgebracht; überzeugen können sie uns aber nicht. Wir meinen: So viel Luft in der Dose muss absolut nicht sein. Und, ja: Suppenwürze gibt es auch als Würfel. Sie werden üblicherweise mit erheblich weniger bzw. kaum Luft in der Verpackung verkauft.
 

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